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Zwei späte Tore zum zweiten Sieg

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Die gestrige 1.-Liga-Partie bot den Zuschauern – wohl fast die Hälfte davon mitgereiste Sensler – ein sehr schnelles erstes Drittel. Beide Teams versuchten ihr Glück mit raschen Gegenstössen. So wurden die gegnerischen Verteidiger früh gestört und es gelang beiden Sturmformationen immer wieder, den Puck bereits im gegnerischen Drittel abzufangen. Die beiden Torhüter zeigten sich jedoch auf der Höhe ihrer Aufgabe und liessen sich nicht überwinden. Auf Düdinger Seite besassen Philippe Fontana (9.), Bryan Braaker (11.) nach mustergültiger Vorarbeit Fontanas und Mathieu Dousse gute Abschlussmöglichkeiten, scheiterten aber an Schlussmann Lionel Favre.

Allerdings besassen auch die Gastgeber immer wieder Möglichkeiten, wenn sie es phasenweise schafften, die Düdinger in deren Abwehrzone einzuschnüren. Aber auch Yannic Aeby war jederzeit Herr der Lage. Die logische Folge war: vorerst keine Tore.

Führungstreffer in Unterzahl

Das Mitteldrittel mussten die Düdinger mit einem Mann weniger in Angriff nehmen. Und als nach nur 36 Sekunden auch noch Michel Zwahlen in die Kühlbox musste, wurde die Lage für die Sensler äusserst ungemütlich. Die Neuenburger wussten mit dieser über einminütigen doppelten Überzahl allerdings herzlich wenig anzufangen. Und es kam für die Gäste sogar noch besser, denn als sie wieder zu viert waren, eroberte Braaker in der gegnerischen Zone den Puck, behielt die Übersicht und bediente den frei vor dem Tor postierten Ludovic Hayoz, der sich nicht zweimal bitten liess.

In der Folge waren die Düdinger klar überlegen, fingen die Angriffe der offensichtlich geschockten Neuenburger oftmals schon früh ab und kamen auch zu Abschlussmöglichkeiten. Doch diese wurden zum Teil schon fast fahrlässig nicht genutzt. So hatten die Sensler nach Spielmitte bereits Glück, dass der Knaller von Nicolas Gay nur an der Latte abprallte. Wenig später tanzte sich Kevin Fleuty durch die gesamte Düdinger Hintermannschaft, brachte den Puck aber einmal mehr nicht an Hüter Aeby vorbei. Als die Düdinger Fans noch den Torhüter besangen, wurde er zum tragischen Helden: Einen perfiden Aufsetzer Gays liess er zum Entsetzen aller passieren (33.). Nun hatten die Neuenburger wieder Oberhand, und Düdingen bekam immer grössere Mühe, sich aus der eigenen Zone zu befreien. Erst gegen Ende des Drittels glich sich das Geschehen allmählich wieder aus.

Auch Favre mit Missgriff

Im letzten Abschnitt wollte sich definitiv keine attraktive Partie mehr entwickeln. Die beiden Teams zollten ganz offensichtlich dem horrenden Anfangstempo Tribut. Zudem war klar, dass der Führungstreffer wohl entscheiden würde – und keiner wollte deshalb in Rückstand geraten. Somit blieben wirklich gefährliche Torszenen auf beiden Seiten weitgehend aus. Düdingen schien aber gegen die Schlussphase hin noch etwas mehr Energiereserven zu haben. Es brauchte aber schon einen Lucky Punch von Jonas Braichet, der den bis dahin sehr gut haltenden Lionel Favre zwischen den Schonern hindurch erwischen konnte. Noch blieben allerdings drei Minuten zu spielen. Dabei nahmen sich die Neuenburger allerdings gleich selber den Wind aus den Segeln, als wie schon am Samstag Tanguy Pelletier mit einem rüden Foul an Maïc Spicher das letzte Gegentor von der Strafbank aus verfolgen musste.

Telegramm

Uni NE – Düdingen 1:3 (0:0; 1:1; 0:2)

Pâtinoires du Littoral.–227 Zuschauer.–SR: Fabre (Humair, L’Eplattenier).Tore:23. L. Hayoz (Braaker; Ausschluss Zwahlen!) 0:1; 33. Gay (Erard) 1:1; 57. Braichet (Fontana) 1:2; 60. (59:42) Braichet (Fontana, L. Hayoz; Ausschluss Pelletier) 1:3.Strafen:4-mal 2 Minuten gegen Neuenburg. 5-mal 2 Minuten gegen die Bulls.Stand Viertelfinal (Best of 5):0:2.

HC Uni Neuenburg:Favre; Franzin, Kolly; Meyer, Pelletier; Baruchet; Gay, Fleuty, Evard; Zandovskis, Beutler, Langel; Curty, Gnädinger, Jacot.

HC Düdingen Bulls:Aeby; Progin, Zwahlen; D. Roggo, L. Hayoz; Overney, Bertschy; Dousse, Fontana, Braichet; Braaker, Sassi, Catillaz; Perdrizat, Spicher, Ayer; Sturny.

Bemerkungen:Bulls ohne Nussbaumer, Baeriswyl, K. Roggo und Abplanalp (alle verletzt) sowie ohne die Freiburger Junioren Schmid und Brügger.–31. Pfostenschuss Gay. 60. Timeout Neuenburg. 59:25 – 59:42 Neuenburg ohne Torhüter.

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