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Zwei Spiele, vier Siege – Handball aus der Sicht der Freundin

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Für dich Erlebt

Autor: Tamara T. Widmer

Zwei Spiele, vier Siege – Handball aus der Sicht der Freundin

Nach langer Zeit spielt mein Freund wieder selber Handball. Sonst hatte er die Wochenenden jeweils als Handball-Schiedsrichter verbracht. Es war also nach drei Jahren endlich wieder so weit: Ich konnte auf der Tribüne sitzen und ihn anfeuern! Und das mache ich sehr gerne, da man, egal bei welchem Wetter, im Warmen und Trockenen sitzt und nicht an der prallen Sonne oder im Regen und an der Kälte.

Er spielt in der 4. Liga beim HBC Ins, da es in seinem Wohnort Murten keinen Handballklub gibt, für den der Spass am Spiel klar im Vordergrund steht. Trotzdem hat es die Mannschaft geschafft, sich für die Aufstiegsrunde in die 3. Liga zu qualifizieren!

Beim ersten Spiel gegen SG Biberist Regio war die Stimmung auf der Tribüne super, denn es hatten sich trotz des wunderbaren Frühlingswetters einige Zuschauer in die Halle verirrt. Nach einem guten Start in die Partie hatte die Mannschaft leider einen ziemlichen Hänger, doch in der zweiten Hälfte konnten sie sich fangen und sich in der Schlussphase entscheidend absetzen zum Endstand von 24:19. Damit haben sie gleich doppelt gewonnen: den Aufstieg in die 3. Liga und den Match!

Im zweiten Spiel (eine Woche später) ging es noch um die Ehre, wer den 4.-Liga-Titel für sich in Anspruch nehmen darf. Das Spiel gegen den PSG Lyss ging deutlich knapper aus, die Entscheidung fiel erst in der letzten Minute zum 29:28 für Ins. Damit hatte die Mannschaft meines Freundes gleich wieder doppelt gewonnen.

Wie ist es denn nun, als Freundin auf der Tribüne dem Spiel einer solchen «Plauschmannschaft» zuzuschauen? Auch wenn das gebotene Spiel an Intensität und Schnelligkeit nicht mit einer Spitzensportmannschaft mithalten kann und die Männerkörper leider nicht alle ganz so knackig durchtrainiert sind wie im Fernsehen, schaut man doch gerne zu, da man mit dem Herzen dabei ist.

Auch wenn ich sonst überhaupt kein Sportfan bin, feuere ich unsere Jungs bei der Gelegenheit doch gerne an. Man kann sich über die Fehler der Mannschaft aufregen und sich über die Fehlentscheide des Schiedsrichters auslassen oder vor Stolz fast platzen, wenn der eigene Freund ein Tor schiesst. Die Zeit geht so schneller vorbei, als man sich denkt, und wenn man schliesslich von einem durchgeschwitzten, aber glücklichen Freund umarmt wird, weiss man sicher, dass es die Mühe alle Mal wert war, sich das Spiel anzusehen.

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