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Zwei weitere Rücktritte im Seebezirk

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Zwei weitere Rücktritte im Seebezirk

Gemeinderäte in Kleinbösingen und Bas-Vully demissionieren

Mit Martin Leu (Kleinbösingen) und Sabina Presoli (Bas-Vully) haben zwei weitere Gemeinderäte ihren Rücktritt angekündigt. Im Seebezirk sind somit in den letzten fünf Monaten bereits acht Exekutivmitglieder abgesprungen.

Autor: Von PATRICK HIRSCHI

Noch ist die neue Legislatur nicht ein Jahr alt, und schon haben in den 26 Gemeinden des Seebezirks ingesamt acht Gemeinderäte ihren Rücktritt eingereicht. Die letzten zwei Abgänge sind im aktuellen Amtsblatt publiziert: Martin Leu aus Kleinbösingen und Sabina Presoli aus Bas-Vully (Unterwistenlach) hören im März dieses Jahres auf.Was sind die Gründe für all diese Rücktritte? Herrscht an den Gemeinderatssitzungen im Bezirk dicke Luft? «Mir sind keine Unstimmigkeiten bekannt», sagt Fred Maeder, Vizeoberamtmann des Seebezirks, gegenüber den FN. Vier der acht Gemeinderäte seien zurückgetreten, weil sie aus der Gemeinde weggezogen seien. «Und die anderen gaben private oder geschäftliche Gründe an», ergänzt er.

Erst ein Rücktritt im Sensebezirk

In der Legislatur davor sind gemäss Fred Maeder im gleichen Zeitraum nur vier Gemeinderäte zurückgetreten. Immerhin gab es im Seebezirk aber damals noch 32 Gemeinden und entsprechend mehr Exekutivmitglieder.Der Sensebezirk hingegen verzeichnete seit den Wahlen vom letzten Jahr erst einen einzigen Rücktritt; jener des Syndics von St. Silvester, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niedergelegt hatte (die FN berichteten). Wie Urs Stampfli, Verwaltungsadjunkt des Oberamts, gegenüber den FN erklärt, gab es in den 19 Sensler Gemeinden während der Legislatur 2001-2006 insgesamt 27 Rücktritte; in der Legislatur davor sogar nur deren 20.

Die Anforderungen steigen

Stampfli vermutet, dass heutzutage einerseits die Anforderungen im Beruf immer höher werden. «Andererseits wird auch das Gemeinderatsmandat immer anspruchsvoller», gibt er zu bedenken.«Viele geben sich nicht Rechenschaft über den Aufwand, den ein solches Amt mit sich bringt», meint Nicolas Deiss, Oberamtmann des Saanebezirks, dazu. Dossiers wie zum Beispiel Raumplanung oder der Schulbereich seien heute enorm aufwändig.Für Deiss gibt es nur eine Lösung: «Es braucht noch mehr Fusionen.» Eine Gemeinde sollte seiner Meinung nach so gross sein, dass sie sich zumindest eine professionelle Verwaltung leisten kann.In den 36 Gemeinden des Saanebezirks sind laut Deiss seit Frühling 2006 auch schon sieben Gemeinderäte zurückgetreten. In der vorherigen Legislaturperiode waren es ingesamt 86, wie der Oberamtmann ausführt. Allerdings seien damals viele aufgrund der zahlreichen Fusionen zurückgetreten. In dieser Zeit war die Anzahl Gemeinden gemäss Deiss nämlich von 51 auf 36 geschrumpft.

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