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Zwei Wölfe haben in der Region 33 Tiere gerissen

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Den dritten Sommer in Folge war die Wölfin F13 in diesem Jahr in den Freiburger Voralpen aktiv. Und sie hat einen Begleiter erhalten, den Wolf M64. Die beiden töteten zwischen Mai und August insgesamt 33 Sömmerungstiere, wie die Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft gestern mitgeteilt hat. Im Vorjahr fielen dem Wolf lediglich 15 Tiere zum Opfer. Dennoch sind die Verluste durch den Wolf auch in diesem Jahr relativ gering, die 33 getöteten Tiere machen weniger als 0,5 Prozent der 7735 gesömmerten Schafe und Ziegen im Kanton Freiburg aus.

Von den 33 getöteten Tiere stammten 31 Schafe von derselben Alp. Dort waren laut Medienmitteilung die Herdenschutzmassnahmen vorübergehend abgeschwächt, da einer der Hunde im Laufe der Saison starb. Abgesehen davon gab es bei den durch Hunde geschützten Herden keine Schäden durch den Wolf. Dies zeige, dass die Herdenschutzhunde wirksam seien, auch wenn sie für die Hirten einen Mehraufwand bedeuteten, heisst es in der Mitteilung.

Von 31 Alpen in der Region, in welcher sich im Kanton Freiburg Wölfe aufhalten, standen auf sieben insgesamt 16 Herdenschutzhunde im Einsatz. Zwei Hunde auf verschiedenen Alpen starben im Sommer eines natürlichen Todes.

Die Herdenschutzhunde sind zwar wirksam als Schutz vor dem Wolf, doch sie verängstigen oft die Wanderer. Deshalb suchen die kantonalen Ämter mit weiteren Partnern nach Lösungen, um das Zusammenleben zwischen Herdenschutzhunden und Wandern zu verbessern.

Monitoring der Wölfe

Ob die Wölfin F13 und der Wolf M64 ein Paar sind, wird sich erst noch zeigen. Um als solches zu gelten, müssen sie mindestens zwölf Monate zusammenbleiben und gemeinsam jagen. Das kantonale Amt für Wald, Wild und Fischerei wird die Tiere zusammen mit dem nationalen Monitoring-Programm KORA überwachen.

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