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Zweimal «päng» in Gurwolf

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Zweimal «päng» in Gurwolf

Schützen von Murten, Greng und Merlach erhalten Gastrecht in Courgevaux

An einer «Nacht der langen Debatten» in der Auberge communale entschied die Mehrheit der Stimmbürger von Gurwolf: Die Schützen von Murten, Greng und Merlach dürfen künftig ihren Schiessstand mitbenützen. Das Budget 2004 wurde einstimmig genehmigt.

Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

99 Stimmbürger fanden sich am Donnerstagabend im grossen Saal der Auberge ein. Lockte das detailliert vorgestellte Budget für das Jahr 2004 oder das Traktandum Schiessstand so viele Bürger an?

Roland Plaen, Gemeindepräsident, führte routiniert durchs Hauptgeschäft – Budget, Raumplanung, Einbürgerungen und Neuwahlen -, bis dann das allseits erwartete Traktandum Schiessstand an der Reihe war.

Verschieben oder durchdiskutieren?

«Heute Abend geht es um einen Grundsatzentscheid; darum, ob wir die Schützen von Murten, Greng und Merlach bei uns aufnehmen. Keinesfalls wollen wir heute schon bestimmen, wie der Schiessstand im Detail renoviert wird, sagte Plaen.

An der Diskussion beteiligten sich Befürworter und Gegner des Gastrechts für die drei Gemeinden. «Es geht um mehr Lärm, um grösseres Verkehrsaufkommen und um grosse Kosten. Wir reden über ein », votierten die Gegner. «Es macht

beim Schiessen, in einer Tunnelanlage wird es aber sogar zweimal

machen», rief ein Bürger. «Packen wir die Chance und planen wir für die Zukunft. Eine Schiessstand-Sanierung inklusive die Strassen-Sanierung zum Nulltarif», warfen die Befürworter in die Runde. Die von einem Stimmbürger verlangte geheime Abstimmung ergab Folgendes: 53 Ja gegen 38 Nein, bei zwei Leerstimmen. Der Entscheid fiel nach hitzigen Diskussionen um 23.21 Uhr. Der Antrag einer Bürgerin auf Verschieben des Traktandums Schiessstand wurde nach diesem Resultat fallen gelassen. Die Diskussion muss nun noch in den drei auswärtigen Gemeinden stattfinden.

Und alles zum Nulltarif

Patrick Danthe, Vizepräsident der Schützengesellschaft Courgevaux, freute sich über die Annahme. Zu den 31 lizenzierten Schützen von Gurwolf kommen 12 von Murten, 1 von Greng und 3 von Merlach. Das Obligatorische kann jeder Schütze schiessen, wo er will.

Zu den Vorteilen der gemeinsam benützten und renovierten Schiessanlage zählt Plaen: umweltgerechte, moderne Anlage, Erhaltung des Vereinslebens, sinnvolle Freizeitbeschäftigung, Sanierung der Zufahrtsstrasse, Sanierung der Schiessanlage mit Kugelfang und das zum Nulltarif für Gurwolf. 700 000 Franken werden budgetiert für den Ausbau der Schiessanlage, 160 000 für die Beteiligung an der Anlage (ohne Buvette) 250 000 für Zufahrtsstrassensanierung und 100 000 für Land und Infrastruktur. An den jährlich anfallenden Kosten muss sich Courgevaux aber gemäss Verteilerschlüssel beteiligen.

Zustimmung zu allen Traktanden

Das Budget 2004 von Gurwolf sieht in der laufenden Rechnung einen Gewinn von rund 5300 Franken bei einem Aufwand von rund 3 974 000 Franken und einem Ertrag von rund 3 979 000 Franken vor. Das Investitionsbudget sieht rund 49 500 Franken Nettoinvestitionen vor. Geplant sind Investitionen für rund 774 000 Franken, die Einnahmen aus den Investitionen betragen rund 724 500 Franken. Über die Details zu den Neuinvestitionen 2004 wurde separat abgestimmt: 50 000 Franken für die Neuvermessung, 10 000 für den Beitritt zur Amtsvormundschaft, 195 000 für Quartiererschliessung «Haut des Vignes», 110 000 für Trinkwasserleitung «Champ Olivier», 20 000 für Trinkwasserleitung «Fin du Mossard», 360 000 für Verlegung Abwasserleitung «Champ Olivier», 29 000 für die Ara Region Murten. Der Landkauf durch die Anstalten Bellechasse beträgt rund 19 000 Franken. Alle Traktanden wurden einstimmig angenommen.

Daniela Zunzer aus Deutschland und Familie Yusuf aus Somalia wurden eingebürgert. Jean-Daniel Müller tritt nach 17 Jahren aus dem Gemeinderat zurück. Hansrudolf Staub wird sein Nachfolger. Ruth Florin und Jürg Leuenberger treten aus der Finanzkommission zurück. Nachfolger sind Isabelle König und Dieter Mathis.

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