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Zweisprachige Sprechblasen in Murten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ateliers mit einem Comic-Zeichner in der Schule: In sprachlich gemischten Gruppen haben Schülerinnen und Schüler der französischsprachigen und der deutschsprachigen Abteilung der Orientierungsschule der Region Murten an einem Projekt zur Förderung der Zweisprachigkeit teilgenommen. Mit Unterstützung des Autors und Comic-Zeichners Eric Buchschacher alias Buche entwickelten die Schüler Comics, deren Sprechblasen mal auf Deutsch und mal auf Französisch getextet sind. 

Die Idee für die Ateliers stammt vom Verein des Comic-Festivals BD Bilingue (siehe Kasten). Unterstützung kam von der Orientierungsschule Region Murten in Form einer Plattform für das Projekt sowie in finanzieller Form im Rahmen der Förderung der Zweisprachigkeit vom Kanton.

Unglücklich verliebt

Jeweils vier Schüler arbeiteten gemeinsam während zweier Ateliers an einem Werk, gestern fand die Preisverleihung statt. Über 100 Schülerinnen und Schüler versammelten sich in der Eingangshalle der Schule. Noch bis am 6. März sind die Zeichnungen in den Gängen der Schule ausgestellt. Fantasievoll, frech, lustig und auch bitterböse sind die kurzen Geschichten, die die Schüler gezeichnet und verfasst haben. Das erste Bild war vorgegeben, die drei weiteren haben die Teenager der achten und neunten Klassen selber gestaltet. Den ersten Preis gewonnen haben Ylana Schärer, Sophie Probst, Pauline Nydegger und Lia Rossmanith. In ihrem Comic entdeckt ein junger Mann unverhofft eine junge Frau und verliebt sich. Doch die Liebe ist einseitig: Sie macht sich davon.

Lieber das Atelier

Als Lob und Dank für ihre Arbeit dürfen die vier Schülerinnen ein weiteres Comic-Atelier besuchen. Sie hätten als Alternative auch Preisgeld erhalten, falls sie dies gewünscht hätten. Was sie jedoch nicht taten–sie haben sich für das Comic-Zeichnen entschieden.

«Die Zweisprachigkeit liegt vor der Tür», sagte Stephane Moret von BD Bilingue während der Preisverleihung zu den Schülerinnen und Schülern der Orientierungsschule Region Murten. «Lasst die Gelegenheit nicht ungenutzt, es bringt etwas im Leben.»

Die einen Schülerinnen und Schüler fanden die Ateliers und den Wettbewerb «mega cool», andere verzogen das Gesicht bei der Frage, ob es ihnen gefallen habe. Einig waren sich gestern hingegen alle, dass es Zeit für Ferien ist.

Das Aus: Kein Comic-Festival BD Bilingue in diesem Jahr

C omic-Fans müssen in Zukunft auf das Festival «BD Bilingue Murten-Morat» verzichten: «Wir haben uns entschieden, mit dem Festival aufzuhören», sagte Stephane Moret vom Verein BD Bilingue gestern in Murten. «Nach den Ausgaben von 2009 und 2013 im Schloss Münchenwiler findet dieses Jahr kein Festival statt», sagte Moret. Dies sei bedauerlich. Die Durchführung des Anlasses habe sich in der Vergangenheit schwierig gestaltet und dem Organisationskomitee fehle die Energie, ein solch grosses Comic-Festival erneut zu organisieren. Ob Nachfolger den Anlass weiterführen, ist gemäss Moret noch offen.

Das Festival in Münchenwiler erfreute sich 2009 grosser Beliebtheit, die bezahlten Eintritte beliefen sich auf rund 1200. Die Organisatoren verfolgten nach der ersten Durchführung das Ziel, vermehrt auch Deutschschweizer Publikum anzulocken. 2011 war eine zweite Ausgabe in Murten geplant, musste jedoch wegen mangelnder finanzieller Mittel um zwei Jahre verschoben werden. Die zweite Ausgabe fand 2013 erneut in Münchenwiler statt. emu

Umfrage

42 Prozent zweifeln am Nutzen des Tages

Am Dienstag hat der Grosse Rat den 26. September zum «Freiburger Tag der Zweisprachigkeit» erkoren. An diesem Tag sollen spezielle Aktivitäten stattfinden; finanziell unterstützt vom Bund, nicht aber vom Kanton. Die online FN-Umfrage zeigt, dass 42,7 Prozent der Leser denken, dass der Tag nichts bringt. 33,7 Prozent finden ihn gut und 23,6 Prozent wünschen sich eine finanzielle Unterstützung des Kantons. 110 FN-Leserinnen und Leser haben sich an der Umfrage beteiligt.mir

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