Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Zweiten Anlauf genommen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Zweiten Anlauf genommen

Villarepos will Güterzusammenlegung

Die Stimmberechtigten von Villarepos wollen bei der geplanten Gesamtmelioration mitmachen und haben eine halbe Million Franken für das Projekt gesprochen. Ebenfalls angenommen wurde ein Kredit für eine Studie, die das Trinkwassernetz prüfen soll.

Von CORINNE AEBERHARD

Vor rund zwölf Jahren wurde sie abgelehnt. Beim zweiten Anlauf sagt Villarepos nun Ja zur Güterzusammenlegung. «Sie entspricht einem wirklichen Bedürfnis», sagte Syndic Michel Bugnon anlässlich der Präsentation des Projekts an der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend. Das Land sei sehr zerstückelt und viele Wege müssten saniert werden. In einem Perimeter von 293 Hektaren seien 374 Parzellen betroffen, die 122 Landbesitzern gehören.

Mit der Durchführung sei das Land besser zu bewirtschaften, Wege würden verbessert und gebaut und auch der ökologische Aspekt werde berücksichtigt, wies Bugnon auf die Vorteile hin. Vieles käme den Bauern zugute, aber auch den Freizeitbenützern, wie etwa Velofahrer oder Spaziergänger.

Weiter wies er darauf hin, dass anstehende Wegsanierungen teurer zu stehen kämen, als wenn man sie im Rahmen der Güterzusammenlegung machen könnte, da für dieses Projekt Subventionen von Bund und Kanton zu erwarten sind. Die Umsetzung des Projekts würde sich über mehrere Jahre erstrecken und im 2009 abgeschlossen sein.

Geheime Abstimmung

Die Gesamtkosten sind gemäss Vorstudie mit 3,135 Mio. Franken budgetiert. Davon würden knapp 2,57 Mio. subventioniert, so dass für die Grundeigentümer am Schluss noch Kosten in der Höhe von 1932 Franken pro Hektare anfallen würden. Der Anteil der Gemeinde Villarepos beträgt eine halbe Million Franken. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben sowohl dem Beitritt zur Bodenverbesserungskörperschaft zugestimmt (69 Ja zu 36 Nein) als auch das Geld gesprochen (78 Ja zu 29 Nein). Dies aber in einer geheimen Abstimmung.

Ausgeglichenes Budget

«Das Budget 2004 kann als ausgeglichen bezeichnet werden», sagte der für die Finanzen zuständige Gemeinderat Olivier Simonet. Bei Ausgaben von knapp 1,953 Mio. Franken ist gar ein Überschuss von gut 7500 Franken budgetiert. Die Zahlen weichen nicht allzu stark vom Budget 2003 ab. Mehrausgaben verzeichnet man im Gesundheitswesen, und für Strassenmarkierungen und Signalisation ist ein Betrag von rund 24 000 Franken vorgesehen. Gemäss seinen Ausführungen wird die Abwasseranschlusstaxe um 5 Rappen auf 15 Rappen pro Quadratmeter erhöht.

Den Vorschlag haben die Stimmberechtigten angenommen. Genehmigt wurde auch das Investitionsbudget, das Ausgaben in der Höhe von 15 000 Franken vorsieht. Dieses Geld ist für die Durchführung einer Studie vorgesehen. Villarepos will den Zustand des Trinkwassernetzes überprüfen lassen. Einnahmen budgetiert die Gemeinde aus Erschliessungsgebühren von Bauland.

Fusion: Gespräche laufen

Syndic Michel Bugnon informierte die Versammlung weiter über den Stand der Dinge betreffend einer allfälligen Fusion mit der Gemeinde Misery-Courtion. «Im Moment sind gewisse Fragen offen», sagte er. Bis im kommenden Frühjahr sollen diese geklärt werden.

Weiter war zu vernehmen, dass anfangs Jahr der neue Zonenplan öffentlich aufgelegt werden soll. Gewürdigt und verabschiedet wurde zudem Michel Schafroth, welcher kürzlich als Syndic zurückgetreten ist.

Mehr zum Thema