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Zweites Leben für die Fotografien von Thomas Kern

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Im Schaufenster zur Schau gestellt: Die Fotos von Thomas Kern.
zvg

Die Ausstellung über die «Fotografische Ermittlung» von Thomas Kern ist von der Kunsthalle Fri-Art in die Lausannegasse umgezogen. Die Porträts können nun bei einem Spaziergang entdeckt werden.

Wenn der Prophet nicht zum Berg gehen kann, geht der Berg eben zum Propheten. So etwa lässt sich die Neuausrichtung der Ausstellung von Thomas Kern, dem Gewinner der zwölften Ausgabe der «Fotografischen Ermittlung», beschreiben.

Eigentlich sollten die Bilder des Aargauer Fotografen nämlich in der Kunsthalle Fri-Art zu sehen sein. Doch weil die Ausstellungshäuser Corona-bedingt immer noch geschlossen sind, haben die Verantwortlichen nach einer anderen Möglichkeit gesucht, die über 30 Schwarz-Weiss-Porträts der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und weil auf der anderen Seite auch viele Geschäfte geschlossen bleiben müssen, haben sich diese zwei Bereiche – Kunst und Kommerz – zusammengetan. So sind die Bilder von Thomas Kern noch bis Ende Februar in den Schaufenstern von Geschäften in der Lausannegasse und der Sankt-Michaels-Gasse zu sehen (Rue St-Michel).

Gelassenheit und Ruhe

Thomas Kern, zweimaliger Gewinner des World Press Award, hat für sein Projekt Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons getroffen. Rund die Hälfte der so entstandenen 60 Porträts sind Teil der Ausstellung. «Die Porträts strahlen eine Gelassenheit aus, die das Nachdenken über menschliche Begegnungen und das Gefühl eines gemeinsamen Augenblicks anregen», heisst es in der Medienmitteilung.

Die Fri-Art-Verantwortlichen laden mit dieser Aktion Spaziergängerinnen und Spaziergänger zu einem Kunst-Rundgang ein, der von Laden zu Restaurant, von Coiffeursalon zu Boutique führt.

Zum Projekt

Fotografisch den Kanton erforschen

«Fotografische Ermittlung: Thema Freiburg» Im Jahr 1996 rief der Staatsrat auf Vorschlag der Direktion für Erziehung, Kultur und Sport die «Fotografische Ermittlung: Thema Freiburg» ins Leben. Seither beauftragt der Kanton alle zwei Jahre eine Fotografin oder einen Fotografen mit einer Fotoreportage. Das Thema oder der Gegenstand der Reportage muss einen Bezug zum Kanton Freiburg haben (Ort, Ereignis, Persönlichkeit usw.) und bei der Einreichung des Projekts noch unveröffentlicht sein. Die Preisträgerin oder der Preisträger erhält ein Stipendium für die Realisierung des Projekts. Diese Initiative dient der Förderung des fotografischen Schaffens und zugleich dem schrittweisen Aufbau einer zeitgenössischen Fotosammlung zum Kanton. Die nächste Ausgabe der «Fotografischen Ermittlung: Thema Freiburg» wird 2021/22 stattfinden; sie wird im ersten Quartal 2021 ausgeschrieben. im

Zur Person

Das Gesicht hinter den Bildern 

Biografie Thomas Kern wurde 1965 in der Schweiz geboren. Er machte seine Fotografenausbildung in Zürich. Seit 1989 ist er als Fotoreporter unterwegs. 1990 war er Mitbegründer der Schweizer Fotografenagentur Lookat. Ein zentrales Thema seiner Arbeit sind die Auswirkungen von Krieg und Konflikten auf den Alltag der Betroffenen, zum Beispiel in Nordirland, Kurdistan, Ex-Jugoslawien und Haiti. Von 1998 bis 2006 lebte er als freischaffender Fotograf in San Francisco. Thomas Kern ist zweifacher Gewinner des World Press Award und erhielt mehrere eidgenössische Stipendien. Seine Arbeiten sind in zahlreichen Sammlungen vertreten und wurden unter anderem in der Galerie Stephan Witschi (Zürich), der Rathaus-Galerie (Kunstkommission Aarau), der Fotostiftung Schweiz (Winterthur), dem Fotomuseum (Winterthur) und den Rencontres de Photographie d’Arles in Frankreich ausgestellt. im

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