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Zwischen Anker-Karten und Filzringen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Helene Soltermann

Auf dem Inser Dorfplatz wurde gestern gewaschen, gefilzt, gesponnen und gedrechselt. Der Inser Märit stand dieses Jahr ganz im Zeichen von Albert Anker. Anlässlich des 100. Todestages verwandelte der Dorfverein Ins den gewöhnlichen Inser Märit in den Anker-Märit. An den Marktständen gab es allerhand zu sehen und zu kaufen: Von Albert-Anker-Kunstkarten über Bratwürste, Filzpantoffeln, Vully-Kuchen bis hin zum frischen Brätzeli. Die Marktbesucher liessen sich rund 100 Jahre zurückversetzen – in die Zeit, in der Anker in Ins gelebt hat. Auf dem Dorfplatz zeigten zwei Frauen in Tracht, wie früher gewaschen wurde. In einem alten Waschhafen feuerten sie ein, um die Kleider zu kochen. Danach seiften sie die Wäsche auf dem Waschbrett ein, spülten sie im Dorfbrunnen und hängten sie schliesslich über die Leine, die quer über den Platz gespannt war.

Nicht nur Kleider wurden gewaschen, sondern auch Wolle. Sandra Funk aus Bettenhausen BE demonstrierte, wie man Schafwolle verarbeitet. Die Wolle wird gewaschen, getrocknet und gefärbt. Daraus lässt sich allerhand machen – zum Beispiel Filztaschen, Ringe oder Filzpantoffeln.

Von Anker begeistert

Der Märit unter dem Anker-Motto kam bei den Besuchern gut an. Durch die mit Marktständen gesäumte Dorfstrasse war teilweise fast kein Durchkommen mehr möglich. Die meisten Parkplätze waren bereits am frühen Morgen besetzt. «Um halb neun hatten wir die ersten Parkplatz-Probleme», sagt Organisatorin Barbara Düscher.

Düscher hat für die Organisation ein Jahr lang mit ihren Kollegen gearbeitet; es waren rund 100 freiwillige Helfer im Einsatz. Nicht nur der Männerchor und die Hobby-Örgeler Ins stiegen für den Märit in altertümliche Kleider und Trachten, sondern auch Inser Schüler und der Seeländer Kinderchor.

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