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Zwischen Hausaufgaben und Partituren

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Schüler, die in Freiburg eine Karriere als Musiker in Angriff nehmen wollen, haben es nicht ganz leicht. Die Hürden, um schulische Dispense zu bekommen sind bei musikalisch begabten Schülern wesentlich höher, als bei Sportlern (siehe Text unten). Die Gambach-Schülerin und Musikerin Ada Aeby versucht jeden Tag den Spagat zwischen Schule und Musik. Im ZiG-Interview gewährt die 16-Jährige einen Einblick in ihren Alltag und erzählt, wieso sie ihre Geige auch mit zur Schule nimmt.

Ada, wo befindest du dich momentan in deiner Musikerlaufbahn?

Ich befinde mich in der Sekundarstufe (siehe Kasten) und spiele nun seit elf Jahren Geige am Konservatorium in Freiburg. Vor drei Jahren bin ich dem Freiburger Jugendorchester beigetreten. Und im Moment bereite ich mich auf das Examen zum Eintritt in die Vorberufszertifikatsklasse vor.

Wie viel Zeit investierst du pro Tag in die Musik?

Ich übe pro Tag zwei Stunden. Dazu kommen noch die wöchentlichen Orchesterproben. Dafür nehme ich die Geige auch mit zur Schule, so dass ich auch dort meine täglichen Übungen durchführen kann. So ist es mir möglich, diese zwei Stunden auf den ganzen Tag zu verteilen und effizient zu üben.

Hast du genug Zeit, um deine musikalischen Ziele zu verfolgen?

Gerade im Hinblick auf das Eintrittsexamen in die Vorberufszertifikatsklasse, ist es schwierig, Musik und Schule unter einen Hut zu bringen.

Wäre es für dich in diesem Fall hilfreich, teilweise vom Unterricht dispensiert zu werden?

Auf jeden Fall. Jedoch wird ein Musiker erst dispensiert, wenn er ein sehr hohes Niveau erreicht hat. Es ist eine hohe Schwelle, die es zu schaffen gilt. Zudem spielen viele noch in einer Musikgruppe mit, was zusätzlich Zeit benötigt. Erst sobald die höchste Stufe erreicht ist, sind Dispense möglich. Für mich – und ich denke auch für viele andere Musiker –wären Dispense schon früher, zum Beispiel ab der Sekundarstufe, notwendig, um beispielsweise mehr Zeit für die Examensvorbereitung investieren zu können. Dadurch könnten Musiker schon früher gefördert und unterstützt werden.

Was wäre dein konkreter Verbesserungsvorschlag?

Jugendliche, die sich für die Musik interessieren und entsprechend gut sind, sollten schon früher die Möglichkeit bekommen, mehr Zeit in ihre Träume und Ziele zu investieren. Ein möglicher Änderungsvorschlag meinerseits wäre deshalb, dass musikbegabte Jugendliche schon ab der Sekundarstufe die Chance haben, auch ohne Vorberufszertifikat Dispense zu erhalten. Ein erster Schritt in diese Richtung wäre, dass die Erwartungsschwelle etwas heruntergesetzt wird oder mehr Unterstützungsmöglichkeiten für die Schüler zur Verfügung gestellt werden.

Hast du noch Tipps für Musiker, die die gleiche Laufbahn wie du wählen?

Das Wichtigste ist, dass die Freude und der Spass am Musizieren nicht verloren gehen. Denn für mich ist das der Schlüssel zum Erfolg.

Ausbildung

Laufbahn am Konservatorium

Unterstufe: Maximum 3 Jahre

Erste Prüfung: Aufnahme in die Mittelstufe

Mittelstufe: Maximum 3 Jahre

Zweite Prüfung: Aufnahme in die Sekundarstufe

Sekundarstufe: Maximum 3 Jahre

Dritte Prüfung: Aufnahme in die Zertifikatsstufe

Zertifikatsstufe: Maximum 4 Jahre

Anschliessend: Amateurzertifikat oder Vorberufs­zertifikat

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