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Zwischen Ignoranz und Panik

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Für Dich analysiert

Autor: Lea Trutmann

Zwischen Ignoranz und Panik

Wenn die ersten Sonnenstrahlen des lang ersehnten Frühlings nach draussen locken, beginnt für viele Gymnasiasten der schlimmste Abschnitt ihrer bisherigen Ausbildung. Die Maturaprüfungen stehen kurz bevor!

Wer sie hinter sich hat, hat dafür wohl nicht mehr als ein müdes Lächeln übrig. Ja, wir wissen, dass uns noch weitaus Schlimmeres bevorsteht. Wer sie aber noch vor sich hat, der zittert. Maturaprüfungen. Schon fast ein halbes Jahr lang flüstert eine böse Stimme in meinem Hinterkopf unablässig dieses Wort.

Generell gibt es drei Sorten von Maturanden: Die Ignoranten, die Paniker und die Endphase-Paniker. Ignoranten scheren sich nicht um die bevorstehenden Prüfungen. Sie erzielen sowieso immer durchschnittliche bis sehr gute Leistungen, sie kennen das Wort «Prüfungsangst» nicht. Sie müssen fast gar nichts lernen, um sich sicher zu fühlen. Gemäss dem Motto: «Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – mal sehen, was rausspringt.»

Die Paniker sind die grössten Feinde der Ignoranten, denn sie erinnern diese unablässig an den Haufen Stoff, der rein theoretisch zu lernen wäre. Paniker erzielen meistens sowieso schon sehr gute Leistungen und sind daher für durchschnittliche Ignoranten nur noch lästiger.

Die Endphase-Paniker sind eine kleine Randgruppe der Paniker. Sie ignorieren die Prüfungen, bis sie eines Tages in ihrer Agenda die rot markierte Prüfungswoche aufschlagen. Nun erst bricht die Panik aus. Sie lernen bis spät in die Nacht, verbrauchen Unmengen von Kaffee, vergessen, Nahrung zu sich zu nehmen, und lesen ihr letztes Buch der Maturalektüre eine Stunde vor Prüfungsbeginn zu Ende. Dabei klagen sie alle paar Stunden, wie dumm sie seien, nicht schon vorher mit Lernen begonnen zu haben.

Wenn ich mich nun selbst ansehe, wünschte ich, ein bisschen mehr von einer Ignorantin als einer Panikerin zu haben. Es ist nicht so, dass ich mir keine freie Minute mehr gönnen würde, aber ich denke schon ziemlich oft an all die Vorbereitung, die eigentlich nötig wäre. Um den Fängen der Panik zu entkommen, muss ich den Prüfungsstress begrenzen können. Ignoranten können das von Natur aus. Doch was mache ich dagegen? Da hilft nur eines: Die Freizeit mit tollen Dingen füllen. Freunde treffen, shoppen gehen, Reisen planen, Konzerte und Ausgang. Zwischen all diesen Prüfungen und den nervenaufreibenden Vorbereitungen ist ein Spassfaktor, ein rettender Anker, dringend nötig, um die Motivation aufrechtzuhalten. Dafür eigenen sich Festivals in meinem Fall ganz besonders. Wenn ich an all die tollen Events denke, fühle ich mich schon etwas beruhigt, denn egal, wie die Prüfungen auch ausfallen werden: Das Leben geht ja weiter!

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