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Zwischen Nervosität und Wehmut lebt das närrische Treiben auf

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Autor: karin aebischer

Pünktlich um vier Minuten nach vier beginnen morgen für die Dütschbach-Schlorggeschlüüpfer «die drei anstrengendsten, aber auch die drei schönsten Tage als Schlorgge», wie es Mitglied Karin Niederberger beschreibt. Auch ihre Vereinskollegin Susanna Hübscher wird nervös, wenn sie an das bevorstehende Wochenende denkt. «Es ist halt schon etwas Besonderes, vor Heimpublikum zu spielen», meint sie. Um ihre Nerven zu beruhigen, treffen sie sich seit Jahren mit Vereinskolleginnen um drei Uhr nachmittags am Stammtisch des Hirschen auf ein Glas Rotwein. Und dann kann es losgehen.

Ständchen um Ständchen

Die Plaffeier Fasnachtsclique hat ein dicht gedrängtes Programm in diesen drei Tagen. Zum Schlafen kommen die Schlorggen nicht viel, doch das ist auch nicht wichtig. «Am Ende des Tages lassen wir die Auftritte jeweils zusammen Revue passieren. Dies kann dann auch mal länger dauern, besonders am Sonntagabend bei der «Uusplampeta», wenn bereits ein bisschen Wehmut aufkommt», erklärt Susanna Hübscher.

Der Klang der Granitblöcke

Doch noch haben die beiden eingefleischten Fasnächtlerinnen das grosse Fest vor sich. Sie sind bereits seit der Gründung vor 13 Jahren Mitglieder der Dütschbach-Schlorggeschlüüpfer und in der Clique für den typischen Guggenmusik-Ton verantwortlich, den die sogenannten Granitblöcke produzieren. «Musikalische Vorkenntnisse sind sicher von Vorteil, jedoch nicht zwingend, um bei uns einzusteigen», sagt Karin Niederberger. Sie selbst kann keine Noten lesen.

Das Repertoire der Clique, zu der mit Eliane und Claudia Riedo, Franziska Bärtschi und Markus Boschung vier weitere Gründungsmitglieder gehören, besteht aus 14 Liedern und einigen Rhythmen.

Die Kälte kann den Fasnächtlerinnen nichts anhaben. «Mittlerweile wissen wir, wie wir uns anziehen müssen», meint Susanna Hübscher. Thermos-Unterwäsche und Wärmebeutel für die Schuhe seien unabdingbar. Doch schon nur dank dem Fasnachtskostüm, welches die Schlorggen alle zwei Jahre wechseln, sei man ziemlich kälteresistent.

Vom Virus befallen

Auch nach 13 Jahren ist für Karin Niederberger und Susanna Hübscher der Reiz an der Fasnacht ungebrochen. Sie sind vom Schlorgge-Virus befallen. Dass die Guggen während dieser Zeit jedoch nur saufen würden, dagegen wehren sich die beiden. «Dem ist nicht so. Wir müssen schliesslich dafür sorgen, dass unser Auftritt reibungslos über die Bühne geht. Sonst wirds peinlich.» Für gute Stimmung sorge derzeit schon nur die Kameradschaft untereinander. «Die Clique besteht aus verschiedenen Altersklassen, doch es funktioniert grossartig. Die Stimmung ist sehr gut», sind sie sich einig.

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