Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Zwischen Neuwagen und Schokoriegeln

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Im Büro von Emerith Schweingruber liegt der Duft vom Innenleben neuer Autos in der Luft. Sie arbeitet sozusagen im Showroom ihrer Autogarage. Der Bürotisch ist nur mit einer Glaswand davon getrennt. «Ich möchte nicht abgeschottet in einem Büro sitzen, ich bin lieber mittendrin», sagt sie und blickt auf die viel befahrene Mariahilfstrasse in Tafers, die just vor der Autogarage durchgeht. Die 55-Jährige ist seit 18 Jahren Filialleiterin der Auto Schweingruber AG und mag ihren Job deshalb so gern, weil jeder Tag anders aussieht und sie viel mit Menschen in Kontakt steht.

Für die Chefin einer Autogarage mit Shop und 27 Angestellten, 17 davon Teilzeit, fallen jeden Tag verschiedenste Arbeiten an: Sie erledigt Post und Mails, macht Preisänderungen für den Shop, empfängt Vertreter und ist somit für die Neuheiten im Sortiment zuständig. Gespräche mit Mitarbeitern, Kundenpflege, «der Papierkrieg, der immer mehr wird» und nicht zuletzt der Verkauf von Autos gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben. «Und ich muss schauen, dass die Infrastruktur à jour bleibt. Bei einem grossen Gebäude steht immer etwas an.»

Vier Sachen gleichzeitig

Langweilig werde es ihr deshalb bestimmt nie, sagt Emerith Schweingruber. Ihre Arbeit sei zwar stressig–«es muss immer alles sofort erledigt werden»–dennoch mache ihr dies grossen Spass. «Ich bin zum Glück ein Organisationstalent und kann drei bis vier Dinge gleichzeitig erledigen.» Das komme ihr zugute, wenn sie zum Beispiel grössere Events wie die jährliche Ausstellung organisiere. «Und ich kann mich auf unsere Mitarbeiter verlassen.» Das sei wichtig, um richtig abschalten zu können. «Und das kann ich sehr gut.»

 Emerith Schweingruber hat eine kaufmännische Ausbildung absolviert und war stets im Verkauf tätig. «Das muss dir liegen», sagt sie. Gut über die Neuwagen informiert zu sein, sei heute noch wichtiger als früher. «Die Kunden informieren sich zuvor im Internet und kommen nicht mehr automatisch in den Showroom, man muss sie mit Events hineinlocken.» Auch im Shop seien Spezialaktionen für die Kundenbindung wichtig, zum Beispiel Stempelkarten, mit denen es jedes elfte Brot gratis gibt.

Nur wenig Frauen

Die Filialleiterin lässt sich im Arbeitsalltag gerne immer wieder Neues zeigen. «Sonst kommt man nicht weiter im Leben.» Als Frau in einer höheren Position in der Autobranche zu arbeiten, das ist in ihren Augen nichts Ausserordentliches. «Ich bin hier aufgewachsen und hatte immer Autos um mich herum», sagt Emerith Schweingruber, die in Alterswil wohnt. Sie habe nicht das Gefühl, deshalb anders behandelt zu werden. «Obwohl ich an Zusammenkünften der Branche oft eine unter wenigen bin. Ist eine Frau in leitender Position, dann meist an der Seite ihres Mannes.» Emerith Schweingruber ist im Vorstand der kantonalen Tankstellenshopvereinigung, im Vorstand des Lions Club Sense-Kaiseregg und gehört den Gewerbevereinen Tafers und Alterswil an. Unter den Gewerblern sei der Zusammenhalt sehr gut. «Wir berücksichtigen einander.» Diese Art von Unterstützung sei wichtig, ist sie überzeugt.

Konzentriert bei der Arbeit im Büro: «Der Papierkrieg nimmt zu.» 

Meistgelesen

Mehr zum Thema