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Zwischen sphärischen Landschaften und traditionellem Songwriting

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Autor: Pascal Jäggi

Schon seit 2002 spielen Beautiful Leopard zusammen, drei von ihnen taten dies bereits zuvor in der Band Bogus, zwei stiessen damals dazu, unter ihnen der Gitarrist Mathias Bieri. Fragt man Bieri nach dem Stil der Melancholiker, schmunzelt er, wie das wohl alle Musiker tun, wenn Journalisten ihre Schubladen öffnen.

«Man hat uns schon viele Stile aufzudrücken versucht, den schönsten fand ich ?Slow-Core?, oft fällt ?Post-Rock?, aber ich denke, mit ?Indie-Rock? können wir am besten leben, wenn unsere Musik unbedingt einen Namen braucht», resümiert der «eingewanderte» Luzerner. Selber nennt er die Beautiful-Leopard-Musik «sphärisch-dynamische Soundlandschaften, gepaart mit traditionellem Songwriting».

Drei verschiedene Labels

Indie-Rock, ein weit gefächerter Begriff, passt auch deshalb zur Band, weil sie ausschliesslich bei unabhängigen Labels unter Vertrag ist, in der Schweiz, natürlich bei Saïko Records (produziert wurde im Studio La Fonderie bei Sacha Ruffieux), in Deutschland beim Hamburger Label Strange Ways, selbst für Kanada und die USA wurde ein Vertrieb gefunden (Artoffact Records).

Hat man da noch Träume, dereinst von der Musik leben zu können? «Nein», wiegelt Bieri ab, «das war nie das Ziel der Band, und jetzt sind wir sowieso zu alt!» Beautiful Leopard sei ein schönes Hobby, in das sie viel Zeit investierten. «Für eine Band unseres Stils haben wir viel erreicht, Touren durch Deutschland und Benelux etwa, mehr wirds aber wohl nicht werden. Glücklicherweise konnten wir, zum Beispiel für die Deutschlandtournee, einen Monat freinehmen, da wir entweder selbständig arbeiten oder verständnisvolle Chefs haben.»

Nach dem ersten Album «How long will it take?» aus dem Jahr 2005 steht seit Freitag die zweite CD, «Sometimes it doesn’t work», in den Regalen. Hat sich der Stil verändert in der Zwischenzeit? Mathias Bieri: «Vielleicht sind wir noch etwas ruhiger geworden, schliesslich sind wir drei Jahre älter. Gewisse härtere Ansätze vom ersten Album, die aber auch damals schnell wieder abgeklungen sind, gibt es auf der neuen Platte nicht mehr. An den Konzerten kann das aber durchaus anders kommen, live klingen unsere Lieder nie genauso wie auf dem Album.»

Nach der erfolgreichen ersten Plattentaufe im Fri-Son mit etwa 280 Konzertbesuchern liegt die Latte hoch. Für Mathias Bieri kein Problem: «Wenn es dieses Mal nicht so viele sind, stört uns das nicht. Diejenigen, die kommen, mögen unsere Musik, und das ist für uns das Wichtigste. Natürlich freuen wir uns auch, wenn viele Freunde der Bandmitglieder auftauchen, was dem Konzert eine gewisse Intimität verleihen würde.»

Nouveau Monde, Alter Bahnhof, Freiburg. Sa., 15. März, 21 Uhr. Vorprogramm: Disown (Genf).

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