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Zwischen Tradition und Werbegag

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Erfolgsdruck für die kürzlich gestartete Freiburger Messe ist gross: Die letzten Jahre waren von Stagnation gekennzeichnet. Und die diesjährige Ausgabe unter dem neuen Namen «La Cantonale» konnte nur dank einer finanziellen Rettungsaktion durch den Kanton und die «Vier Pfeiler» der Freiburger Wirtschaft gerettet werden (die FN berichteten). Um die Talsohle endlich zu überwinden und die Besucherzahlen wieder anschwellen zu lassen, starteten die Organisatoren an diesem Wochenende eine grosse Werbeaktion – und griffen auf den einen grossen Trumpf zurück, der in Freiburg in Sachen Marketing fast immer funktioniert: die Tradition.

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Mit einer Dutzendschaft Kühen, Alphörnern und Fahnenschwingern startete am Samstagmorgen ein Alpabzug seinen Weg durch die Freiburger Innenstadt. Angeführt von der Kavallerie des Cadre Noir et Blanc und begleitet von einem alten Cardinal-Biertransporter zog der Umzug vom Alten Bahnhof über die Romontgasse, die Lausannegasse und die Murtengasse Richtung Forum Freiburg. «Wir wollen mit dem Alpabzug zeigen, dass wir Tradition und Innovation vereinen können», sagte Olivier Schneuwly, Kommunikationsleiter der Freiburger Messe, den FN. Als Zeremonienmeister des volkstümlichen Umzugs sei es ihm vor allem wichtig, der Bevölkerung eine Freude zu machen: «Die Freiburger Messe, wie sie früher einmal war, ist Geschichte. Es beginnt nun eine neue Ära der Festlichkeit und der Stimmung.»

«Die Freiburger Messe, wie sie früher einmal war, ist Geschichte. Es beginnt nun eine neue Ära.»

Olivier Schneuwly

Kommunikation La Cantonale

 

Abzug durch Lausannegasse

So richtig übergesprungen ist der Funke am Samstag aber noch nicht. Nur eine kleine Gruppe Schaulustiger versammelte sich zum Start des Umzugs vor dem Café de L’ Ancienne Gare. Etwas mehr Aufmerksamkeit erregte die heitere Truppe in der Greyerzer Tracht schliesslich auf dem Python-Platz, wo sie sich ihren Weg durch die überraschten Samstagseinkäufer und die bereits installierten Absperrungen des Murtenlaufs bahnte. Ein klein wenig Heimatstimmung vermochte der Umzug dann vielleicht doch in die Stadt zu tragen – wenn auch nur kurz: Denn am Ende des Schaulaufens sorgte ein gigantisches Putzfahrzeug dafür, dass die Spuren, die Kühe bei einem solchen Rundgang zu hinterlassen pflegen, ganz schnell wieder der Vergangenheit angehörten.

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