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Zwischen Wäldern, Hecken und Seen

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26 Landschaften des Kantons Freiburg, vereint auf 160 Seiten mit 180 Fotos und beschreibenden Texten: Das ist der soeben erschienene Band «Kulturlandschaften Freiburg», ein Projekt der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, des Kantons Freiburg und der Editions La Sarine. Die Reise durch den Kanton reicht vom Murtensee bis zu den Kalkvor­alpen und vom Saanelauf bis zum Städtchen Greyerz.

Unter Kulturlandschaften versteht man – in Abgrenzung von Naturlandschaften – von Menschen geprägte Landschaften. Wie die ganze Schweiz sei auch der Kanton Freiburg geprägt von solchen Kulturlandschaften, sagte Roman Hapka, Autor des Buches und stellvertretender Geschäftsleiter der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, an der gestrigen Vernissage in Bulle. Vom Seeland bis zu den Voralpen sei Freiburg ausserordentlich vielfältig. Besonders markant sei der ländliche Charakter des Kantons: 88  Prozent des Ge­bietes seien Agrar- oder Waldflächen. «Sehr typisch ist zudem die Freiburger Sakral­landschaft mit ihren religiösen Bauten und Symbolen.» Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz hat die Sakrallandschaft Freiburg gar zur Landschaft des Jahres 2018 gekürt (die FN berichteten).

Landschaften bewahren

Grundlage für den Bildband war ein Inventar der Kulturlandschaften Freiburgs, das die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz 2014 im Auftrag des kantonalen Amtes für Natur und Landschaft erstellt hat. Dieses Inventar enthalte 27 Landschaftstypen, so Roman Hapka. 15 davon sind im Buch vertreten, darunter Wald-, Hecken- und Alplandschaften, Moor-, Fluss- und Seenlandschaften oder eben auch die Sakrallandschaften. 26 ausgewählte Landschaften, verteilt über das ganze Kantonsgebiet, repräsentieren diese 15 Typen. Um die Vielfalt dieser 26 Orte im Bild zu zeigen, arbeitete Roman Hapka mit dem Photo Club Freiburg zusammen. «Ich habe bewusst nicht einen einzelnen Fotografen beauftragt, sondern eine Gruppe, weil ich verschiedene Blickwinkel einbringen wollte.»

Er hoffe, das Buch bringe den Freiburgerinnen und Freiburgern die landschaftliche Vielfalt ihres Kantons näher, so Hapka. Das wünscht sich auch Staatsrat Jean-François Steiert (SP). «Um diese Landschaften zu bewahren, müssen wir uns ihrer Bedeutung bewusst werden.» Der Kanton tue alles, um die Landschaften trotz des starken Bevölkerungswachstums zu erhalten – etwa mit dem neuen kantonalen Richtplan. «Wir wollen nicht, dass die Fotos in dem Buch für unsere Nachkommen nur noch eine Erinnerung sind.»

Das Buch «Kulturlandschaften Freiburg» mit Texten auf Deutsch und auf Französisch ist im Buchhandel und bei Editions La Sarine erhältlich (49 Franken).

Zahlen und Fakten

Besserer Schutz für Kulturlandschaften

Die gesetzliche Grundlage für den Erhalt der Freiburger Kulturlandschaften liefert das kantonale Gesetz über den Natur- und Landschaftsschutz von 2012. Auf dieser Basis beauftragte das kantonale Amt für Natur und Landschaft die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz 2015 mit dem Erstellen eines Inventars der Kulturlandschaften. 27 Landschaftstypen sind in diesem Inventar verzeichnet. Noch seien im Kanton nur wenige Landschaften wie etwa der Breccaschlund geschützt, sagt Buchautor Roman Hapka. Dank dem Gesetz und dem Inventar gehe es nun auf kantonaler und auf kommunaler Ebene vorwärts.

cs

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