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Zwölf Wochen Fernunterricht sind zu Ende

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Sie mussten am längsten warten, bis sie endlich wieder zur Schule gehen dürfen: Aber ab heute schnuppern auch die Mittelschülerinnen und Mittelschüler des Kantons wieder Schulhausluft. «Es war eine sehr lange Zeit für alle», sagt Matthias Wider, Rektor des Kollegiums St.  Michael. «Der Fernunterricht war eine grosse Herausforderung, und mit jeder Woche wurde es ermüdender.» Darum sei es gut, dass nun das Gymnasium wieder aufgehe. «Es ist wichtig, dass wieder soziale Kontakte stattfinden und sich die Schülerinnen und Schüler und die Lehrpersonen gegenseitig stimulieren können.» Dem schliesst sich auch Pierre Marti, Rektor des Kollegiums Gambach, an: «In unserem Metier ist der persönliche Kontakt sehr wichtig.»

«Es ist wichtig, dass wieder soziale Kontakte stattfinden und sich Schüler und Lehr­personen gegenseitig stimulieren können.»

Matthias Wider

Rektor Kollegium St. Michael

«Schule lebt von Ritualen»

Und so freuten sich beide auf den heutigen Tag. Obwohl es nur eine kurze Übung wird: Denn bereits in drei Wochen sind Sommerferien. Und genau genommen endet der normale Unterricht schon mit dem Notenschluss am 19.  Juni. Dennoch mache die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts heute und nicht erst nach den Sommerferien Sinn, sagt Wider. «Die Schule lebt von Ritualen. Dazu gehört auch, das Schuljahr würdig abzuschliessen und sich schöne Ferien zu wünschen.»

In den Augen von Marti macht der Schulstart kurz vor den Ferien auch noch aus einem anderen Grund Sinn. «Sollte sich die Corona-Pandemie erneut verschärfen, können wir wenigstens schon mal testen, ob es logistisch überhaupt machbar ist, die Schutzbestimmungen umzusetzen.» Diese fordern den Schuldirektionen so einiges an Organisation ab. Denn anders als in den unteren Schulstufen gibt es oft eine Durchmischung der Klassen, etwa bei den Wahlfächern oder bei den bilinguen Klassen, in denen der Deutsch- und Französischunterricht getrennt mit den Schülern der gleichen Muttersprache aus anderen Klassen stattfindet, wie Wider erklärt. «Es ist uns nun nach langem Hin und Her einigermassen gelungen, sinnvolle Gruppen zu bilden.»

Grundsätzlich findet der Unterricht in Halbklassen statt. Im St.  Michel geht die eine Hälfte der Schülerinnen und Schüler am Morgen und die andere Hälfte am Nachmittag zur Schule. Somit kann auch die Cafeteria fürs Mittagessen geschlossen bleiben. Im Gambach gehen die Schülerinnen und Schüler dagegen tageweise alternierend zur Schule. Der Mensabetrieb ist auf ein Minimum beschränkt. Desinfektionsmittel, Markierungen auf dem Boden und die anderen üblichen Schutzvorkehrungen sind zudem an allen Schulen Standard. Die Zwei-Meter-Regel, die ursprünglich konsequent eingehalten werden sollte, wird für nachobligatorische Schulen allerdings gelockert (siehe Seite  13).

Prüfungen werden geschrieben

Während der kommenden Wochen werden auch noch Prüfungen geschrieben. In welchem Modus, ist den ­Schulen selber überlassen, wie Ursula ­Reidy Aebischer, stellvertretende Amtsvorsteherin für den Unterricht auf der Sekundarstufe 2, sagte. Sie betont auch, dass den Schülerinnen und Schülern automatisch ein ausserordentlicher Bonus von 0,5  Punkten auf einer Jahresnote gewährt wird, wenn sie dadurch befördert werden können und nicht sitzen bleiben müssen.

Keine üblichen Diplomfeiern

Aufgrund der Einschränkungen durch die Schutzbestimmungen mussten sich die Schulen schliesslich überlegen, wie sie die Abschlussfeiern der Maturanden und Diplomanden gestalten. So führt diese das Kollegium St. Michael am 26. Juni nicht wie üblich im Forum Freiburg durch, sondern über den ganzen Tag verteilt auf dem Schulgelände – in Gruppen und ohne Angehörige. Im Gambach werden die Reden auf Video vor­aufgezeichnet. Diese können die Eltern am 26. Juni von zu Hause aus ansehen, die Schüler in Gruppen in der Schule. Dort wird ihnen dann auch das Diplom überreicht.

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