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Pfarrei Giffers-Tentlingen mit positiver Rechnung

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An der Pfarreiversammlung Giffers-Tentlingen von letztem Montag gab die Rechnung 2016 keinen Anlass zu Diskussionen. Wie die Pfarrei mitteilt, schliesst die Rechnung nach Abschreibungen von rund 45 000 Franken auf dem Pfarreiheim und der Kirche sowie der Bildung von Reserven und Rückstellung von 20 000 Franken mit einem Plus von 313 Franken.

«Die erneuten ausserordentlichen Steuereinnahmen verursachen Mehrkosten zugunsten der katholisch kirchlichen Körperschaft», schreibt die Pfarrei. Das Budget 2017 mit Ausgaben von fast 544 000 Franken sieht denn auch ein Defizit von 19 900 Franken vor. Damit das Defizit nicht über die Limite steigt, bei der eine Steuererhöhung nötig würde, sieht das Budget nur die gesetzlich vorgeschriebenen Abschreibungen vor. Der Anteil der Pfarrei Giffers-Tentlingen an den Kosten der Seelsorgeeinheit Sense-Oberland beläuft sich auf 214 500 Franken.

Im Investitionsbudget 2017 sind die Restkosten der 2016 bewilligten Kostenbeteiligung an den Arbeiten am Friedhof in der Höhe von 19 000 Franken enthalten. Weiter stimmten die 60 Anwesenden den Zusatzkosten von über 27 000 Franken für die Schlusssanierung der kleinen Kirchenglocke zu. Diese wird voraussichtlich in der Woche vor Ostern wieder montiert.

Schon die Demontage der über 800 Kilo schweren Glocke aus dem Jahr 1838 war mit einem beachtlichen Einsatz verbunden gewesen, wie am Montag einem Filmbeitrag von Pfarreipräsident Dominik Gauch zu entnehmen war.

Zudem erteilte die Versammlung dem Pfarreirat die Kompetenz zur Führung von Kosten- und Verteilverhandlungen für das Pfarrblatt, über die eine weitere Pfarreiversammlung schliesslich definitiv befinden wird.

Pfarrer Vonlanthen geht

Weiter teilt die Pfarrei mit, dass 2017 gleich zwei personelle Wechsel anstehen: Neben Pastoralassistentin Anna Marti, die ihr Amt im November niederlegen wird, nimmt auch Pfarrer Hubert Vonlanthen Abschied von der Pfarrei Giffers-Tentlingen. Er erklärte an der Pfarreiversammlung, dass er sich anlässlich des Erntedankfestes im September verabschieden werde. Ab dem 8. Mai wird er keinen seelsorgerischen Dienst mehr leisten, bis er im Herbst nach Schmitten in die Seelsorgeeinheit Untere Sense zieht (die FN berichteten).

Er freue sich auf die neuen Herausforderungen, erklärte Vonlanthen am Montag und berichtete mit etwas Wehmut über die gewachsenen Beziehungen während seiner langjährigen Tätigkeit in der Pfarrei Giffers-Tentlingen.

«Veränderungen bedeuten manchmal auch Verunsicherung», sagte er und rief die Pfarrbürger dazu auf, «für die Zukunft der Seelsorgeeinheit Sense-Oberland so zu handeln, dass diese allen Gläubigen gerecht wird.»

mz

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