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1480 Unterschriften gegen Mehrfamilienhäuser

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Rund 50 Anwohner des Kiburgerwegs, darunter ein Dutzend Kinder, trotzen am Mittwochnachmittag dem nasskalten Wetter und machen sich auf den Weg vom Schönberg zur Machtzentrale, dem Freiburger Stadthaus. Der Grund: Die Pensionskasse der Stadt Freiburg will am Kibur­gerweg im Schönberg drei neue Mehrfamilienhäuser bauen. Platz machen muss dafür der vielgenutzte Park mit Spielplatz. Deshalb lancierten die Anwohner eine Petition gegen dieses Vorhaben (die FN berichteten).

«Chaotisch organisiert»

Die Bewohner kommen vor dem Stadthaus an und singen «Rettet den Kiburgpark!». Mit 18 Holzkreuzen als Symbol für die Bäume, die abgeholzt würden, kommen die Kinder dahergelaufen. Das Schlusslicht bildet ein Karren mit einem Baum, der auf dem Rückweg im Quartier angepflanzt wird; allerdings nicht auf der Fläche, die verbaut werden soll.

Es sind 1480 Unterschriften zusammengekommen. «Wir haben mit 1000 gerechnet. Dementsprechend freuen wir uns», sagte Andrea Siegen, Präsidentin der Mietervereinigung. «Vor allem weil wir nicht hierarchisch, ja chaotisch organisiert sind», so Siegen mit einem Schmunzeln.

Die geplante Übergabe der Petition an Ammann und Präsident der städtischen Pensionskasse Thierry Steiert (SP) ist nicht zustande gekommen, deshalb übergaben sie diese dem Sekretariat. «Wir glauben fest daran, dass unser Park bestehen bleibt», gab sich Siegen kämpferisch.

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