Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

189 Kandidierende für 26 Sitze

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Etliche Exotenlisten bringen Farbe in die Verfassungsratswahlen im Saanebezirk

12 junge Erwachsene zwischen 19 und 23 Jahren finden sich auf der Jugendrat-Liste, 6 davon sind Mitglied des Jugendrates, 6 nicht. «Wir wollen eine parteiunabhängige, aber motivierte Jugend vertreten», lautet die Begründung für eine eigene Liste. Sie tritt ein für die Eingliederung der Jungen in die Politik, die Bildung, eine verbesserte Kommunikation zwischen den Generationen und die Gleichberechtigung. Die meisten Jugendrat-Mitglieder sind Studenten, es gibt aber auch zwei Lehrtöchter und einen Bankangestellten zu finden.

Ebenfalls eine Junge Liste schickt die FDP ins Rennen. Deren Mitglieder sind zwischen 21 und 33 Jahre alt, die meisten davon studieren Wirtschaft.
Keine eigene Junge Liste präsentiert die CVP, aber in mehreren Bezirken, so auch im Saane Land, sind mehrere Junge CVPler auf den Listen. Diese haben unter dem Titel «Génération Constituante» auch eine Internet-Homepage gestaltet, auf der sie unter anderem Stellung zu den Ideenheften des Kantons nehmen.
Auf der Offenen Liste sind einige altgediente Grüne wie Rosmarie Zeller oder Gérard Bourgarel zu finden, aber auch Künstler wie Michel Ritter (Kunsthalle Fri-Art) oder der Puppenspieler Pierre-Alain Rolle (Guignol à roulettes). «Der Verfassungsrat bietet die bisher einzigartige Gelegenheit einer grossen Debatte über die Gesellschaft, um in einem konstruktiven Dialog das Freiburger Haus einzurichten, Fenster zu öffnen, damit sich alle darin wohl fühlen», schreibt Gérard Bourgarel.
Man muss nicht Lehrer sein, um auf der Liste «Demokratische Freihei-
ten – Soziale Sicherheit – Wirtschaft» zu fungieren, aber es hilft. Der Lehreranteil ist hier am höchsten, genauso, wie es die Krankenschwestern und -pfleger zur CSP hin zieht. Diese Partei will gemäss ihrem Wahlprospekt grössere «territoriale Einheiten» als die Gemeinden schaffen und die politischen Institutionen reformieren. Sie fordert im weiteren eine würdige Existenz für alle, weist aber daraufhin, dass neben den Rechten auch Pflichten stehen.

Mehr zum Thema