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19 Millionen für OS-Vorhaben gewährt

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19 Millionen für OS-Vorhaben gewährt

Parlament hat mit Investitionen ins Bildungswesen keine Mühe

Der Grosse Rat hat am Mittwoch einen Verpflichtungskredit von 18,88 Millionen Franken mit 100 zu 0 Stimmen gesprochen. Damit will der Staat Projekte an drei Orientierungsschulen mitfinanzieren.

Von ARTHUR ZURKINDEN

Bei den drei Vorhaben handelt es sich um die Erweiterung und den Umbau der OS Marly und der OS Wünnewil sowie um den Bau einer OS in Avry. Investitionen von über 65 Millionen Franken werden dabei diese drei Projekte auslösen.

Unumstrittene Vorhaben

Bei der Erweiterung und dem Umbau der OS Marly sind Investitionen von 4,3 Millionen vorgesehen, wobei sich der Staat mit rund 777 500 Franken an den Kosten beteiligen wird. Der Bau der OS Avry ist kostenmässig auf 37,8 Millionen voranschlagt. Der Staat wird rund 10,5 Millionen übernehmen. 23,75 Millionen wird voraussichtlich die Erweiterung und der Umbau der OS Wünnewil verschlingen, dies bei einer staatlichen Beteiligung von gut sieben Millionen Franken.

Die drei Vorhaben waren am Mittwoch im Grossen Rat unumstritten. «Die Situation an der OS Wünnewil ist prekär», meinte etwa Christine Bulliard Marbach (CVP, Überstorf). CSP-Sprecherin Antje Burri-Escher stellte fest, dass nicht nur in Wünnewil, sondern auch in Plaffeien Handlungsbedarf bestehe. Ein Umbau resp. Teilneubau sei im Jahre 1886 erfolgt. Heute würden dort Räume, Klassenzimmer und auch eine Turnhalle fehlen. Sie hofft, dass der OS-Verband Sense im nächsten Frühling mit einem Planungskredit aufwarten kann.

Nicolas Bürgisser (CSP, Giffers) seinerseits bedauerte, dass die neue Infrastruktur in Wünnewil nicht für die ganze Region geschaffen werde. Dabei dachte er vor allem an eine Integration der OS-Schüler von Albligen in das OS-Zentrum Wünnewil. Die Kantonsgrenzen seien willkürlich gezogen worden.

Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot gab aber zu verstehen, dass eine solche Integration schon heute möglich wäre, wenn ein entsprechendes regionales Schulabkommen abgeschlossen würde. Dies würde aber voraussetzen, dass der Kanton Bern die OS Wünnewil auf seine OS-Liste aufnehmen und diese anerkennen würde, mit der Bereitschaft, sich auch finanziell zu beteiligen.
Mehrere Grossräte bedauerten, dass für die neue OS Avry eine Gas- statt einer Holzschnitzelheizung vorgesehen ist. Als Antwort bekamen sie vor allem zu hören, dass der zuständige Gemeindeverband, insbesondere Avry, ein solches Heizsystem gewünscht habe, nicht zuletzt auch wegen der Rauchentwicklung, welche die Holzheizung verursacht. Ursula Krattiger Jutzet als Sprecherin der parlamentarischen Kommission wollte die Befürworter einer Holzschnitzelheizung nach Düdingen einladen, damit sie selber sehen können, dass diese Heizungsart nicht nur Vor-, sondern auch viele Nachteile aufweist.

Klassenbestände ausgleichen?

FDP-Sprecherin Antoinette Badoud stellte fest, dass der Klassenbestand in Avry im Schnitt 20,29 Schüler aufweisen werde gegenüber 15,25 an der OS Wünnewil. Sie forderte den Staatsrat auf, diese Differenz zu reduzieren. Ursula Krattinger rief in Erinnerung, dass die Erziehungsdirektion bereits eine diesbezügliche Studie in Auftrag gegeben hat.

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