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2,4 Millionen für Kugelfang

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Mireille Rotzetter

Düdingen Bis Ende dieses Jahres muss der Kugelfang der ehemaligen 300-m-Schiessanlage von Düdingen von Altlasten befreit sein. Dies ist eine Forderung des Freiburger Amtes für Umwelt sowie des Bundesamtes für Umwelt. Konkret geht es darum, den Kugelfang infolge der Belastung mit Blei und Schwermetallen zu sanieren, wie der Botschaft zur Gemeindeversammlung vom Donnerstag zu entnehmen ist. In Düdingen ist dies umso notwendiger und gleichzeitig aufwendiger, als dass sich der Kugelfang in einer Grundwasserschutzzone befindet. Die geplanten Kosten für das Projektbelaufen sich auf 2,4 Millionen Franken.

Baupiste weiter nutzen

«Wir werden in den sauren Apfel beissen und die Sanierung durchführen müssen», sagt der Düdinger Ammann Kuno Philipona gegenüber der FN. Die Kosten sind einerseits aufgrund des Standortes in der Grundwasserschutzzone so hoch, andererseits auch, weil die ehemalige Schiessanlage mit 60 Scheiben sehr gross war. Gleichzeitig mit der Altlastensanierung kann die Gemeinde jedoch verschiedene andere Projekte durchführen.

In einer ersten Bauetappe soll die kontaminierte Erde maschinell abgetragen werden. Dazu sind zirka 1000 LKW-Fahrten notwendig. Da diese Transporte nicht über die schmale Horiastrasse geführt werden können, will die Gemeinde den Baustellenverkehr über eine Baupiste direkt auf die Kantonalstrasse Düdingen-Jetschwil führen. Diese Baupiste soll nach den Arbeiten nicht rückgebaut, sondern umgebaut werden, damit sie als Langsamverkehrsachse zwischen Düdingen und Jetschwil verwendet werden kann. Laut Philipona führt dies nicht zu Mehrkosten.

Der Durchlass der Brücke, die sich heute bei der Grundwasserpumpstation Horia befindet, ist zu klein, sodass es bei grossen Wassermassen zu Überschwemmungen kommen könnte. Zudem befindet sich die Zufahrt zur Pumpstation in der Grundwasserschutzzone 1 (in der sich gar keine Bauten befinden dürfen), was nicht mehr zulässig ist. Mit einem neuen Steg ausserhalb der Schutzzone soll der Zugang zur Pumpstation Horia gesichert werden und der Steg soll als Übergang auf die Langsamverkehrsachse dienen.

Verursacher sollen zahlen

Von den 2,4 Millionen Franken übernehmen Bund und Kanton sowie die Wasserversorgung Düdingen AG insgesamt 963000 Franken. Ob sich auch die Schützengesellschaft Düdingen und die Armee als ehemalige Verursacherinnen der Altlasten an den Kosten beteiligen müssen, ist Gegenstand von laufenden Verhandlungen.

Zweimonatige Arbeiten

Die Gemeinde möchte mit den Arbeiten im Herbst beginnen. Diese werden voraussichtlich zwei Monate dauern. Der Abbruch des Scheibenstandes und die Altlastensanierung des Kugelfangs lagen im Juli 2011 bereits öffentlich auf, es sind keine Beschwerden eingegangen.

Lehnt die Gemeindeversammlung das Projekt und das damit verbundene Kreditbegehren ab, so wird die Sanierung laut Ammann durch den Kanton durchgeführt und der Gemeinde in Rechnung gestellt.

Die Altlastensanierung des Kugelfangs in Düdingen muss bis Ende dieses Jahres umgesetzt sein.Bild Aldo Ellena

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