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30 Jahre gemeinsame Abfallentsorgung

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der interkommunale Verband für Umweltschutz (IVU) konnte im Rahmen seiner Generalversammlung ein kleines Jubiläum feiern. 1969 hatte der Plaffeier Arzt Bruno Gruber die Initiative für eine gemeinsame Abfallentsorgung in den Sensler Gemeinden ergriffen. Er rief dazu eine Umweltkommission ins Leben. Auf den 1. Januar 1970 schlossen die Gemeinden Alterswil, Giffers, Oberschrot, Plaffeien, Tafers und Tentlingen mit der Firma Max Vonlanthen in Tafers einen Vertrag für die gemeinsame Kehrichtabfuhr ab.

Am 15. Oktober 1971 wurde in Tafers der IVU gegründet, und Bruno Gruber stellte sich als Präsident zur Verfügung. Nach und nach schlossen sich immer mehr Sensler Gemeinden dem Verband an. Heute sind mit einzelnen Ausnahmen alle 19 Gemeinden Mitglied.
Peter Siffert, seit den Anfängen Verwalter des IVU, liess in Versform die wichtigsten Ereignisse der vergangenen 30 Jahre Revue passieren. Vor allem erwähnte er den Einsatz der vier bisherigen Präsidenten: Bruno Gruber (1971-1974); Peter Jäggi, Schmitten (1974-1978); Anton Zollet, Düdingen (1978-1992) und Walter Etter, Düdingen (seit 1992).
Der Kehricht wurde zuerst in St. Ursen deponiert. Ab 1979 folgte der Abtransport ins Teuftal. Um Fahrten zu sparen, wurde gleichzeitig in Düdingen eine Kehricht-Umladestation (Kevag) eingerichtet. Präsident der Trägergesellschaft war von der Gründung bis 1994 Anton Zollet. Seither wird die Kevag von Hansruedi Gasser, Heitenried, präsidiert.
Auf die Initiative des IVU geht auch die 1981 erstellte Tierkadaver-Sammelstelle in Düdingen und die 1987 ebenfalls in Düdingen eingerichtete Giftsammelstelle zurück.
Das musikalische Rahmenprogramm wurde dem Anlass entsprechend von «Vox orange» – der A-capella-Formation in den orangen Strassenarbeiter-Kleidern, bestritten.

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