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40 Millionen Franken werden umverteilt

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Der Staatsrat hat an seiner letzten Sitzung die Verordnung für den Finanzausgleich unter den Gemeinden im Jahr 2015 festgelegt. Laut seiner Mitteilung beträgt die für den Ressourcenausgleich zur Verfügung stehende Summe rund 26,4 Millionen Franken. Der Betrag berechnet sich aus dem Gesamtvolumen der Erträge bestimmter Steuerarten. Der Staatsrat beziffert diesen Ausgangsbetrag auf 1,055 Milliarden Franken.

Der Anstieg des Ressourcenausgleichs im Vergleich zu 2014 beträgt 746 000 Franken, was einer Zunahme von rund drei Prozent entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr wurden drei Gemeinden aus der Reihe der begünstigten zur Kategorie der belasteten Gemeinden verschoben: Auboranges (Glanebezirk), Châtel-sur-Montsalvens und Fräschels. Während Fräschels für das laufende Jahr noch 3500 Franken erhielt, muss es für das nächste 6500 Franken in den Topf einzahlen.

Im Gegenzug werden Gurwolf und Marly, die zuvor beitragspflichtig waren, nächstes Jahr begünstigt. Gurwolf erhält neu 5500 Franken, Marly 63 000 Franken. Im vergangenen Jahr hatten die Gurwolfer noch 21 000 Franken einzahlen müssen, die Mertenlacher sogar 36 000 Franken.

Unter dem Strich bezahlen 34 Gemeinden mit 134 000 Einwohnern in den interkommunalen Ressourcenausgleich, 129 Gemeinden mit über 163 500 Einwohnern beziehen Mittel aus dem Topf. Dies entspricht in etwa dem Vorjahreswert. Die grössten Nutzniesser in absoluten Zahlen sind Courtepin (719 000 Franken), Gurmels (623 000) und Romont (665 000). Die grössten Beitragszahler sind Villars-sur-Glâne mit 6,8 Millionen Franken, die Stadt Freiburg mit 4,5 Millionen Franken sowie Siviriez mit 3,4 Millionen Franken. Die steuerkräftigsten Gemeinden sind Greng, Ferpicloz, Siviriez und Cressier.

1,2 Millionen Franken mehr

 Für die zweite Kategorie der Transferzahlungen, den Bedarfsausgleich, trägt der Kanton mit 50 Prozent des Volumens des Ressourcenausgleichs, also mit 13,2 Millionen Franken, bei. Der Bedarfsausgleich ist demzufolge im Vergleich zum laufenden Jahr 2014 ebenfalls um drei Prozent, also um rund 373 000 Franken, gestiegen. Aus diesem Topf erhalten alle Gemeinden entsprechend ihrem Bedarfsindex Gelder. Die höchsten Bedarfswerte haben gemäss Staatsrat die Gemeinden Prévondavaux, Sévaz und Marsens. Die Regierung weist ihnen entsprechende Mittel zu.

Total werden nächstes Jahr 39,6 Millionen Franken unter den Gemeinden und vom Kanton zu den Gemeinden umverteilt. Im laufenden Jahr 2014 wurden 38,4 Millionen Franken aus dem allgemeinen Verteiltopf zu den Gemeinden transferiert. fca

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