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400 Pfadis auf Drachenjagd

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ein sonderbares Bild bot sich am Samstag um 10 Uhr am Bahnhof Murten: Ganze Heerscharen von Kindern und Jugendlichen stiegen aus den verschiedenen Zügen. Einige schienen mit ihrer Verkleidung direkt einem Film entsprungen zu sein. Da hatte es Figuren in leuchtend roter Kleidung, oder aber junge Männer als beeindruckende Krieger. Die meisten aber trugen vor allem ein Hemd und ein zweifarbiges Halstuch. Zwei Accessoires, die sie eindeutig als Pfadfinder kennzeichnen. Knapp 400 Pfadis versammelten sich zum alljährlichen Kantonaltag der Freiburger Pfadibewegung. «Wir treffen uns jedes Jahr an einem anderen Ort. Dabei wechseln wir möglichst zwischen dem deutsch- und französischsprachigen Kantonsteil ab», erklärt Damien Baeriswyl, Kommunikationsverantwortlicher des Freiburger Pfadi-Kantonalverbandes.

Kreative Aufgaben und Rätsel

In diesem Jahr stand der Tag unter dem Motto Märchen und Legenden. Die Jungen und Mädchen im Alter zwischen 5 und 16 Jahren sollten einen Drachen verjagen, um damit den Prinzen zu retten. Doch vor diesem Abenteuer setzte sich zuerst einmal ein langer Zug von Pfadfindern langsam zum Platz neben dem Schloss in Bewegung und brachte damit den Samstagsverkehr gehörig ins Stocken. Mit der Pfadi Maggenberg aus Freiburg und der Pfadi Andromeda aus Murten waren zwei von drei Deutschfreiburger Pfadi-Gruppen mit von der Partie.

Postenlauf mit Reportern

Vom Platz neben dem Schloss brachen sie zu einem Postenlauf auf. «Ihr könnt ja Karten lesen. Wohin müssen wir jetzt?», fragte eine Leiterin der Murtner Pfadi ihre jüngsten Schützlingen, den «Wölfen». Die jüngsten Pfadfinder erhielten auf dem Postenlauf viele kreative Aufgaben. So mussten sie aus verschiedenen Blumen einen Kranz für die Prinzessin flechten. Die älteren Pfadfinder zwischen 10 und 13 Jahren lösten auf ihrem Postenlauf knifflige Rätsel, während die ältesten ab 14 Jahren als «Pfadfinder-Reporter» über den Tag berichteten.

Ständchen für die Prinzessin

Im Murtner Stadtgraben hatte sich inzwischen die Pfadi Maggenberg im Kreis versammelt. Sie wollten das selbsterfundene Lied üben, das sie der Prinzessin später vortragen sollten. Die Prinzessin, in der Person der Pfadi-Kantonsverantwortlichen Claire Reymond, spazierte derweil durch die Strassen von Murten, während sie von den Pfadigruppen Ständchen und Blumenkränze entgegennahm. Der Leiter der Freiburger Pfadigruppe zückte sein Smartphone, um den Text abzulesen und legte swingend vor: «Oh du meine Prinzessin…» Am nächsten Posten übten die Pfadfinder die martialische Choreografie, die dann den bösen Drachen verjagen sollte.

Hier geht’s zur Bildergalerie.

Am Mittag versammelten sich die Pfadfinder nach und nach auf der Murtner Pantschauwiese und packten ihr Picknick aus. Immer zahlreicher erschallte das obligate Lied vor dem Essen. Die Pfadfinder mussten sich stärken. Schliesslich wollten sie am Nachmittag mit ihrer Choreografie den Drachen endgültig vertreiben und so den Prinzen retten.

Zahlen und Fakten

1500 Pfadfinder im Kanton Freiburg

Im Jahr 1907 gründete der Engländer Robert Baden Powell die Pfadfinderbewegung. Mittlerweile ist sie in 217 Ländern der Welt aktiv. In der Schweiz hat die Pfadi rund 45 000 Mitglieder. Im Freiburger Kantonalverband sind rund 1500 Pfadfinder in insgesamt 15 Gruppen organisiert. In Deutschfreiburg sind drei Gruppen aktiv: die Pfadi Düdingen, die Pfadi Maggenberg aus Freiburg sowie die Pfadi Andromeda aus Murten. Von den 15 Gruppen im Freiburger Kantonalverband stammen alleine acht aus dem Saanebezirk.

sos

 

 

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