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42 Jahre bei der Post

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42 Jahre bei der Post

Briefträger German Jungo geht in Pension

Nur noch wenige Stunden verteilt German Jungo in Schmitten Briefe und Zeitungen. Am Freitag tritt er nach 42 Jahren bei der Post in den vorzeitigen Ruhestand.

Die Karriere von German Jungo bei den PTT, wie es damals noch hiess, begann 1963 an seinem Wohnort in St. Ursen. Er ist eingesprungen, nachdem der damalige Posthalter einen Afrika-Aufenthalt antrat. Die Arbeit gefiel ihm gut, so dass er in Freiburg die Prüfung als Zustellbeamter ablegte und am 1. Juni 1964 nach der Rekrutenschule die Lehre in Düdingen antrat.Danach wurde er nach Genf versetzt, wo er während 13 Monaten beim Bahnpostamt beschäftigt war. Es folgte ein Jahr in Lausanne, dann zog es ihn wieder in die Nähe. Von 1968 bis 1972 arbeitete German Jungo in Bern, bevor er sich im Herbst 1972 auf eine ausgeschriebene Stelle in Schmitten bewarb. Dort ist er bis zu seiner Pensionierung geblieben. Anfangs verteilte er die Post auch noch per Velo, in den letzten 20 Jahren mit dem Auto. Zu seinen Touren gehörten vor allem die Weiler wie Tützenberg, Bethlehem, Fillistorf, Berg und Friesenheit – genau diese Strecke wird German Jungo am Freitagmorgen zum letzten Mal zurücklegen.Die Arbeit als Briefträger sei ihm nie langweilig geworden. Er habe es genossen, draussen tätig zu sein und im Kontakt mit den Leuten zu stehen, sagt er. Früher habe man durch AHV, Nachnahmen und eingeschriebene Pakete noch mehr mit den Kunden zu tun gehabt. Mit der Zeit mussten mehr Haushalte in kürzerer Zeit bedient werden, erzählt German Jungo.Er freue sich auf die Pensionierung, erklärte er gegenüber den FN. Obwohl er während all den Jahren kaum einmal wegen Krankheit fehlte, machten ihm in letzter Zeit einige gesundheitliche Probleme zu schaffen. So nahm er gerne das Angebot an, sich vorzeitig, drei Jahre früher, in den Ruhestand versetzen zu lassen. Vor allem auch, weil seine Frau Anita nach 24 Jahren als Aushilfe bei der Post Schmitten gleichzeitig pensioniert wird.Langweilig werde es ihm sicher nicht, ist German Jungo überzeugt. Er hat viele Hobbys, geht gerne in die Berge, fährt Ski, macht Langlauf und unternimmt auch gerne mal eine Reise. Er nimmt an, dass er sich auch bald daran gewöhnen wird, morgens nicht mehr bereits kurz nach 5 Uhr unterwegs sein zu müssen. im

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