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700 000 Franken für Vignettaz-Schule

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700 000 Franken für Vignettaz-Schule

Laut dem Freiburger Gemeinderat sind Sanierungsmassnahmen dringend notwendig

Nachdem im März ein grosses Stück Mauerverputz auf den Schulhof gestürzt ist, will der Gemeinderat nun die Sicherheit im Vignettaz-Schulhaus verbessern. Der Generalrat entscheidet über einen dringlichen Kredit von 705 000 Franken.

Von CHRISTIAN SCHMUTZ

Der Gemeinderat hatte in seinem Legislaturplan fürs Jahr 2005 Sanierungen in der Vignettaz-Schule vorgesehen. Der Schaden vom 15. März 2003, als ein grosses Verputzstück von einem Fenster im zweiten Stock auf den Platz vor dem Hauptgebäude fiel, rief nun aber alle zuständigen Ämter an die Front.

Schuldirektorin Marie-Thérèse Maradan Ledergerber hatte von der Baudirektion kurzfristige Massnahmen verlangt – das Risiko sei nicht mehr tragbar. Besorgte Eltern reichten eine Petition mit 88 Unterschriften ein, weil sie sich um die Sicherheit ihrer Kinder sorgten. Diese habe einiges zum jetzigen Entscheid des Gemeinderats beigetragen, sagte Baudirektor Claude Masset gestern.

Technische Analyse bestätigt
miserablen Zustand

«Der Zustand der Schulgebäude in der Vignettaz rechtfertigt eine kurzfristige Intervention», bilanziert eine technische Analyse, welche das Bauamt in Auftrag gegeben hat. Die Schulbauten mit den vier noch nie renovierten Gebäuden von 1949 und 1961 sind in einem schlimmen Zustand: Verputz bröckelt ab, die Fenster schliessen nicht mehr richtig, Rollläden sind abgenutzt und funktionieren nicht mehr. Fassaden, Flure und Zimmerdecken müssen neu gestrichen oder isoliert, Ziegel ersetzt, Kanalisationen und Turnhallenböden erneuert werden. Der Gemeinderat ist deshalb zum Schluss gekommen, dass Sanierungs- und Renovationsarbeiten wichtig und absolut dringlich sind.

Diese werden fürs Hauptgebäude A auf 455 000, fürs Gebäude B (deutsche Primarschule und beidsprachige Kindergärten) auf 39 000, fürs Turnhallen-Gebäude auf 136 000, für die Schulhof-Überdachung auf 25 000 sowie für den Schulhof selbst auf 50 000 Franken voranschlagt.
Die Stadt müsse aber aus finanziellen Gründen die geplante Neugestaltung des Schulhofes mit einer Überdachung verschieben. 420 000 Franken waren im Investitionsbudget 2003 vorgesehen. «Prioritär sind Unterhalt und Erneuerung der Gebäude», sagte Baudirektor Masset nach der erfolgten Analyse sowie der Petition der Eltern.

Mit den 50 000 Franken für den Schulhof und den angebotenen Dienstleistungen der Gemeindearbeiter von 50 000 bis 70 000 Franken lasse sich sicher ein pädagogisches Konzept erarbeiten, das spielerisch und sicherer sei, bestätigte Gemeinderätin Maradan. Sie freute sich sehr, dass kein Unfall geschehen und jetzt eine Verbesserung auf gutem Weg sei.

Der Freiburger Generalrat wird am 29. September über die geplanten Investitionen entscheiden. Laut Claude Masset hat sich die Finanzkommission noch nicht dazu ausgesprochen. Die Baukommission sei aber einstimmig dafür.

Geschäfte offen bis Sonntagabend?

Der Gemeinderat Freiburg schlägt dem Generalrat vor, das Gemeindereglement über die Ladenöffnungszeiten zu ändern. Zwar sei im bisherigen Reglement ein Abendverkauf vorgesehen, die Sonntagsöffnungszeit aber lange nicht für alle möglichen Nutzer erlaubt. Milch-, Lebensmittel- und Blumenläden dürften beispielsweise nur bis 13 Uhr offen haben, für Metzgereien und Tankstellenshops sei gar nichts vorgesehen.

Um im Kanton eine einheitliche Handhabung zu gewährleisten und die Gewerbetreibenden der Stadt nicht zu benachteiligen, sollten kleine Geschäfte sonntags die Öffnungszeit bis 19 Uhr ausweiten können, heisst es in der Botschaft, die Stadtpolizei-Direktor Jean Bourgknecht gestern den Medien vorgestellt hat. chs

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