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A-cappella-Salsa der Sonderklasse

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A-cappella-Salsa der Sonderklasse

«Vocal Sampling» an der Jazz-Parade in Freiburg

«Vocal Sampling» legten am Mittwoch einen A-cappella-Auftritt der besonderen Art auf die Bühne. Die sechs Kubaner vertrauten auf ihre Stimmen und tönten trotzdem wie ein Orchester. Nicht umsonst bezeichnete sie die New York Times als «the six men singing sensation».

Von OLIVIER STRITT

Die sechs ehemaligen Studenten der Musikhochschule Havanna haben es einer glücklichen Fügung des Schicksals zu verdanken, dass sie inzwischen auf der ganzen Welt die Bühnen erobern. In der Schule füllten sie die Pausen mit kleinen Gesangseinlagen – und wurden prompt von einem europäischen Musikagenten entdeckt. Mittlerweile dürfen Vocal Sampling Musikgrössen wie Bobby McFerrin oder Peter Gabriel zu ihren Bewunderern zählen.

Eine neue Musikform

Auch an der Jazz-Parade bot die Truppe dem zahlreich aufmarschierten Publikum einen faszinierenden Einblick in eine neue Musikwelt. Täuschend echt imitierten «Vocal Sampling» verschiedenste Instrumente mit ihren Stimmen. Dabei gelang es ihnen mühelos, die Balance zwischen so verschiedenen Stilen wie Salsa, Merengue, Reggae oder Samba zu finden. Die Augen geschlossen, glaubte man zuweilen eine komplett instrumentierte Salsa-Band vor sich zu haben.

Obwohl sich das Repertoire der Kubaner vornehmlich an afro-kubanischer Musik orientierte, sorgte ihr Auftritt auch hier für Abwechslung. Der «Banana Boat Song» von Harry Belafonte kam ebenso zum Zug wie «Guantanamera» oder sogar das Intro zu Richard Strauss‘ «Also sprach Zarathustra».

Singkräftiges Publikum

Auch die Show kam nicht zu kurz. Mitten im Konzert animierte Bandleader Rene Banos Pascual die Zuschauer dazu, ihre Stimme aufzuwärmen. Das Freiburger Publikum folgte dem Aufruf gerne und half kurz darauf tatkräftig mit, ein wortgewaltiges «Guantanamera» auf die Bühne zu schmettern. Auch hier stand der Name Programm: Mit Vocal Sampling meint man nicht nur die eigenen Stimmen, sondern die aller Zuschauerinnen und Zuschauer.

Das Können aller sechs Mitglieder zeigte sich vor allem an den packenden Soloeinlagen. Rene Banos Pascual liess seine Stimme schrammen wie eine E-Gitarre, während Abel Sanabria Padrên sang, als hätte er ein zwei Meter hohes Schlagzeug vor sich. Es waren diese kurzen Einlagen, der kubanische Charme und das Spiel mit dem Publikum, welche die anfänglich etwas kühle Stimmung von Minute zu Minute heisser werden liess. Schlussendlich konnte man nichts anderes als Bewunderung für diese sechs Vokalartisten empfinden.
Tizi – Überraschungsgast heute

Heute Abend stehen wie angekündigt Mathieux Kyriakidis und Le Vangle auf der Bühne der Jazz-Parade in Freiburg. Um 21 Uhr gibt es aber eine Überraschung: Tizi! Die Gruppe ist das Ergebnis eines zufälligen Treffens zwischen Musikern der Freiburger Rockszene und der Berber-Sängerin Yasmina Khelifi, die mittlerweile auch im Kanton Freiburg wohnt. Max Jendly spricht in seiner Medienmitteilung von einer «überraschenden Gruppe, von der man schon bald weitherum hören wird».

Das Jazzfestival Freiburg hat heute Halbzeit – das bedeutet noch sieben Abende voller Jazz und Musik und Spass. Morgen Samstag gehört die grosse Szene den Freiburgern von Ciderman sowie Esuba.
Nach einer kleinen Verschnaufpause geht es dann mit der After shave Jazz Band und Claude Luter (Dienstag), Veronique Piller Trio und Larry Carlton (Mittwoch), Ani and the Flowers und J. M. Ecay (Donnerstag), Dougoud Project und Bopping B. (Freitag) weiter. Das Finale am Samstag werden Chinese Food und Bonny B. prägen. Parallel dazu steht am Samstag in der Romontgasse Toni’s Big Band auf der Bühne. FN

Jazz-Parade, Freiburg. Pythonplatz und Romontgasse.

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