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Abenteuerlicher und billiger Urlaub

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Sophia Delgado

Junge Leute reisen gerne, mögen es abenteuerlustig oder entspannend, fern oder nah, vor allem aber günstig! Durchschnittlich geben Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren dennoch pro Jahr für den Urlaub um die tausend Franken aus. Bade- und Strandferien werden von der grossen Mehrheit bevorzugt, das südliche Europa stellt hierfür eindeutig das attraktivste Ferienziel dar. Doch auch in der Schweiz gibt es viel zu entdecken. Mit Camping oder einem Aufenthalt in der Jugendherberge lässt es sich im eigenen Land besonders gut und auch preiswert reisen.

Stoff für Anekdoten

Der Urlaub mit dem Zelt ist beliebt. Denn Stoff für Anekdoten ist dabei garantiert. «Als ich einmal mit ein paar Freunden zelten war, mussten wir unseren ganzen Essensvorrat vor dem Regen retten. Wir hatten hierfür sogar ein zweites Zelt mitgenommen. Doch dieses stand leider zu nahe am Seeufer, und so wurde das Essen schliesslich statt vom Regen vom See überflutet», erzählt der 18-jährige David Etienne, um nur eine Geschichte eines Campers zu erwähnen.

Günstige Preise, aussergewöhnliche Erlebnisse und die Möglichkeit der Spontaneität machen diese Reiseart vor allem für junge Leute sehr attraktiv. Bevor es auf den Campingplatz geht, sollten jedoch unbedingt einige Sachen beachtet werden. Das wichtigste Utensil darf natürlich auf keinen Fall fehlen: das Zelt!

Doch schon beim Zeltkauf kann sich manch einer vom grossen Angebot an Formen und Materialien verwirren lassen. Zwischen Tunnel- und Kuppelzelten, Geodät und Röhrengeflecht kann die Auswahl schon mal schwer fallen. Um dennoch das richtige Modell für das Sommercampen zu finden, sollte man darauf achten, dass das Zelt aus relativ leichten Stoffen besteht und gute Belüftungsmöglichkeiten sowie Schutz vor lästigen Stechmücken bietet. Unabdingbar sind auch die Heringe zum Befestigen, die dem Zeltplatzuntergrund angepasst sein sollten.

Vorsicht bei Wildcampen

Zum Überleben im Dschungel des Campingplatzes sind ausserdem ein gutes Messer, eine Taschenlampe und ausreichend Vorräte absolut notwendig. Zu guter Letzt dürfen auch Gaskocher und Plastikgeschirr nicht fehlen. Ganz abenteuerlustige Camper, die sich hinaus in die Wildnis wagen, sollten vorher unbedingt abklären, ob das Wildcampen in der jeweiligen Region auch erlaubt ist. In der Schweiz wird es – wie so viele andere Sachen – von Kanton zu Kanton oder gar von einer Gemeinde zur anderen unterschiedlich geregelt. Einheitliche Verbote gelten für das Campen in ausgewiesenen Schutzgebieten und empfindlichen Ökosystemen. Generell ist das Zurücklassen von Abfällen zu vermeiden, und auch die Tiere sollten nicht gestört werden.

Jugendherbergen als Alternative

Für die weniger Outdoor-Freudigen sind Jugendherbergen die rettende Alternative. In der Schweiz existieren um die 60 Jugendherbergen – von Montreux bis Zürich, von Basel bis Locarno. Dieses Jahr feiern die preiswerten Unterkünfte ihr 85-jähriges Bestehen und damit gleichzeitig einen grossen Erfolg. Im letzten Jahr verzeichneten die Häuser beinahe eine Million Logiernächte. Eine unglaubliche Zahl, hält man sich vor Augen, dass alles mit nur zwölf Jugendherbergen begann, in denen man Mitte der Zwanzigerjahre für weniger als einen Franken übernachten konnte!

28 bis 42 Franken

Trotz beschränkter finanzieller Mittel zeigen sich die Schweizer Jugendherbergen sehr innovativ: Die MinergieEco-Jugendherberge in Scuol funktioniert mit Sonnenkollektoren. Was aber macht die erfolgreichen Unterkünfte so beliebt bei den Jugendlichen? Sicherlich spielt der Preis eine Rolle. Obwohl keine einheitliche Preispolitik besteht, zahlt man heutzutage im Durchschnitt zwischen 28 und 42 Franken pro Übernachtung, Frühstück inklusive.

Neben anderen Angeboten gibt es für Jugendliche den «Swiss Youth Pass», mit dem man bis zum vollendeten 26. Altersjahr eine Ermässigung von 25 Prozent auf den Normalpreis erhält, zudem beinhaltet er Vergünstigungen im öffentlichen Verkehr sowie Museen.

Auch auf der Hochpreisinsel Schweiz lässt es sich mit diesen Möglichkeiten für gar nicht sehr viel Geld gut reisen. Doch egal, ob im Süden Europas am Meer oder in der vielseitigen Landschaft der Schweiz: Das Schönste sind immer die einzigartigen Erlebnisse und Ferienbekanntschaften. Auf in den Sommer also! Wenn denn das Wetter stimmt …

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