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ABGRU will sich für die Zukunft fit machen

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Autor: Marc Kipfer

Kleine Gemeinden stehen unter Fusionsdruck: Immer mehr von ihnen müssen sich derzeit überlegen, mit welchen Nachbarn ein politischer Zusammenschluss am sinnvollsten wäre. Diese Entwicklung betrifft in besonderem Mass den ländlichen Schulkreis ABGRU im unteren Seebezirk (siehe Kasten): Alle vier Gemeinden machen sich Fusionsgedanken, wenn auch nicht alle gleich intensiv. Nachdem sich Büchslen klar für eine Fusion mit Murten ausgesprochen hat, wird immer wahrscheinlicher, dass der heutige ABGRU-Schulkreis nur in zwei Fällen weiterbestehen kann: Nämlich dann, wenn die drei verbleibenden Gemeinden Ried, Ulmiz und Gempenach entweder in absehbarer Zeit nicht fusionieren, oder aber dies untereinander tun.

Neue Räume nötig

Die ABGRU-Verantwortlichen haben nun in einer Studie die Bedingungen ermittelt, unter welchen die Schule den künftigen Anforderungen gerecht werden kann. Im Zentrum steht dabei die Tatsache, dass die ABGRU-Schule möglichst rasch mehr Räume benötigt, etwa für Gruppen- und Spezialunterricht. Auch eine zweite Turnhalle wird zu einem Thema. «Schon heute haben wir weniger Platz als eigentlich vorgeschrieben», sagt Bernhard Oppliger. Der Schulkommissionspräsident und Vize-Ammann der Gemeinde Ried fügt an, dass viele der bestehenden Räume die Anforderungen nicht erfüllen. Zum Beispiel sind die meisten nicht rollstuhlgängig. So auch der alte Gemeindesaal in Ried, der 2009 für die Einführung des zweiten Kindergartenjahrs umgebaut wurde. Die Schulhäuser in Ried, Ulmiz und Gempenach sind allesamt renovationsbedürftig und müssen zudem den Energie-Vorschriften angepasst werden.

Ein Schulort statt deren drei

Die Studie spricht eine klare Sprache: Der zusätzliche Platz soll optimalerweise nicht an allen drei derzeitigen Standorten Ried, Ulmiz und Gempenach entstehen, sondern sich auf einen der drei Standorte konzentrieren. So könnten die nötigen Investitionen am tiefsten gehalten werden: Sie betrügen in diesem Fall rund 12 Millionen Franken.

Auch die Schülertransporte würden dadurch effizienter. «Möglichst viele Kinder sollen zu Fuss oder mit dem Velo in den Unterricht gehen können», nennt Oppliger einen von vielen berücksichtigten Faktoren.

Die Variante, zwei oder sogar alle bisherigen Standorte aufzuwerten, hat in der Studie schlechter abgeschnitten. Und auch ein Neubau an einem neuen Ort wäre nicht rentabel.

Als Nächstes will die Arbeitsgruppe nun von den Gemeinden wissen, wie diese zur Zukunft des ABGRU-Schulkreises stehen. «In der nächsten Legislatur muss unbedingt ein Entscheid fallen», drängt Oppliger auf einen baldigen Entschluss über die Zukunft von ABGRU. «Dafür muss aber jede Gemeinde für sich entscheiden, in welche Richtung sie sich allenfalls verändern möchte», macht Oppliger auf diesen klaren Zusammenhang aufmerksam.

Bisher nichts entschieden

«Die Resultate der Studie liefern eine gute Grundlage für die Fusionsüberlegungen», findet zum Beispiel Jürg Kunz vom Gemeinderat Gempenach. Denn der Schulkreis geniesse einen hohen Stellenwert. Man wolle das Thema im Februar aufrollen und nach den Wahlen von Mitte März weiterdiskutieren. Auch in Ulmiz und Ried zeitigten die bisherigen Abklärungen zurzeit noch keine Entscheidungen. Dies hält Bernhard Oppliger nicht davon ab, einen ambitiösen Zeitplan zu nennen: «Dieses Jahr sollten wir uns für eine der Varianten und für den Standort entscheiden, dann könnten wir die neuen Räume schon im Jahr 2015 oder 2016 beziehen.»

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