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Abriss der Biertanks hat begonnen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carolin Foehr

Die weissen, 18 Meter hohen Tanks waren jahrzehntelang Sinnbild der Cardinal-Brauerei in Freiburg. Seit letzter Woche symbolisieren sie deren Untergang. Nach etlichem Hin und Her sind am Freitag schliesslich die Abrissfahrzeuge auf dem Gelände aufgefahren. Bis Jahresende werden die 32 Biertanks mit 400 000 Liter Fassungsvermögen zunächst zerschnitten und dann abtransportiert, hiess es gestern vor den Medien. Die Kosten für die Abbrucharbeiten übernimmt Feldschlösschen.

Kaum noch aktiv

So besiegelt, ein Jahr nachdem die Schliessung bekannt geworden war, der Abbruch das endgültige Aus der Freiburger Cardinal-Brauerei. Den symbolträchtigen Moment nutzt der Verein «Freunde der Cardinal-Brauerei», sich ebenfalls von der Freiburger Bierbühne zu verabschieden. Jenes Bürgerkomitee, das vor 15 Jahren erfolgreich gegen den ersten Schliessungsentscheid mobilgemacht hatte, sieht heute keinen Anlass mehr weiter zu bestehen. «Ein gewisser Fatalismus der Arbeiter, die sich mit dem vorgeschlagenen Sozialplan zufriedengegeben haben, sowie die viel geringere Unterstützung seitens der Bevölkerung und der Politik» hätten die Aktivitäten laut Medienmitteilung am Schluss auf ein Minimum beschränkt.

Ganz sang- und klanglos geht der «Point Cardinal» aber nicht unter. Der Verein liess es sich nicht nehmen, in seiner letzten Mitteilung Feldschlösschens aktuelle Werbekampagne zu kritisieren: Mit der Aktion «Original Dzodzet» (siehe unten) moquiere man sich über die Freiburger, während gleichzeitig der Markenname «Cardinal» als Werbemittel ausgenutzt werde.

Zermalmt und weggeschafft: die Cardinal-Biertanks.Bild Vincent Murith

Wettbewerb

Der Originellste wird am Samstag gewählt

Das Freiburger Bier lebt weiter, könnte der Werbespruch von «Original Dzodzet» heissen. Der Wettbewerb, bei dem ein soziales oder kulturelles Projekt prämiert wird, geht in die Endrunde. Zur Wahl stehen eine Bob- oder Rutschbahn in Freiburg und eine Skipiste in Estavayer-le-Lac. cf

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