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Ägypten fängt gleich hinter Lully an

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Genfer Firma will im Broyebezirk eine 48 m hohe Pyramide bauen

Das beschauliche Lully liegt zwischen Payerne und Estavayer. Ruhig geht es zu und her im 333-Seelen-Dorf. Das könnte sich bald ändern. An der Autobahn A1 ist eine Raststätte geplant und vis-à-vis soll nun noch ein grösseres Gebäude entstehen: Die Genfer Firma SGC Surveillance et Garantie de la Construction SA plant ein 70 Millionen-Projekt, das im März öffentlich aufgelegt und bei optimalem Verlauf im Jahr 2002 eingeweiht werden soll. Eine riesige Pyramide von über 200’000 Kubikmetern enthält einen Hörsaal für 300 Personen, zwei Ausstellungshallen sowie ein grosses Restaurant. Die vier Seiten der Pyramide sollen für die vier Sprachen und Kulturen der Schweiz stehen und die Besucherinnen und Besucher auf vielfältige Weise zum Denken anregen.

Machbarkeitsstudie lässt hoffen

Eine Machbarkeitsstudie wurde bereits im letzten Jahr angefertigt, und das Projekt wird von den Behörden unterstützt, wie der Oberamtmann des Broyebezirks Jean-Luc Baechler gegenüber der Agentur ATS bestätigt: «Ein solches Projekt kann die Entwicklung einer ganzen Region fördern.» Eine Umzonierung des entsprechenden Landstücks von der Landwirtschafts- in die Bauzone ist jedoch unumgänglich. Ohne Einsprachen könnte die Pyramide im Jahre 2002 eingeweiht werden.

2002 wird ebenfalls die Expo.02 stattfinden. In ihrem Sog ist das Projekt auch entstanden, nur hat es den Sprung unter die offiziellen Projekte aus thematischen und «platzfressenden» Gründen nicht geschafft. In der Mitte zwischen den Arteplages von Yverdon und Murten kann es aber durchaus vom Einfluss der Expo profitieren.

Bau finanzieren, dann richtig nutzen

Die Baukosten der Denk-Pyramide sollen zum Hauptteil von der Privatwirtschaft getragen werden. Hier ist wohl das Hauptproblem der Promotoren. Erst die Glaubwüdigkeit des Projekts ruft mögliche Investoren auf den Plan und lässt die fertige Pyramide richtig ausnützen. Die betroffenen Gemeinden könnten sich am Stiftungskapital beteiligen, doch nicht an den Baukosten selbst, unterstreicht Oberamtmann Jean-LucBaechler.

Bauherr der Pyramide wird eine nicht-gewinnorientierte Stiftung sein, die mit einem möglichen Gewinn das Schweizerische Rote Kreuz unterstützen will.

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