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Aktion gegen Unfälle auf Zebrastreifen

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Aktion gegen Unfälle auf Zebrastreifen

Die Zahl der Unfälle auf Fussgängerstreifen hat im Kanton Freiburg von Januar bis August markant zugenommen. Nun fordert die Kantonspolizei Fussgänger und Fahrzeuglenker auf, mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen.

Die Freiburger Gendarmerie hat bis zum 31. August eine starke Zunahme bei den Fussgängerunfällen festgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr mit 37 verletzten und 2 getöteten Fussgängern ist in diesem Jahr mit 49 verletzten und einem getöteten Fussgänger ein markanter Anstieg zu verzeichnen. Um dieses Ansteigen der Fussgängerunfälle und deren Konsequenzen zu minimieren, ruft die Gendarmerie die Fahrzeuglenker und Fussgänger zu mehr gegenseitigem Respekt und Vorsicht auf.Das Unfallrisiko für Fussgänger und Radfahrer ist nachts dreimal höher als tags, und bei Regen, Nebel, Schneefall oder Blendung auf nasser Fahrbahn bis zu zehnmal höher. «Für Herbst und Winter rufen wir einige grundsätzliche Verkehrsregeln in Erinnerung», teilt die Kantonspolizei mit.

Fussgänger für sich selbst verantwortlich

Die Fussgänger sind für ihre eigene Sicherheit verantwortlich. Auf einer Strasse ohne Trottoir geht man am linken Strassenrand, damit man die Fahrzeuge sehen kann.Am Fussgängerstreifen immer einen Sicherheitshalt einlegen, auf beide Seiten schauen, mit dem Fahrzeuglenker Blickkontakt aufnehmen. Bei schlechten Witterungsverhältnissen stellt man sich die Frage: Hat er mich gesehen? Im Zweifelsfall auf den Vortritt verzichten. Reflektierenden Materialen leuchten im Abblendlicht eines Fahrzeuges auf eine Distanz von 140 Metern und erlauben dem Fahrzeuglenker rechtzeitig zu reagieren. Sie können lebenswichtig sein. Nachts und bei schlechten Witterungsbedingungen ist ein dunkel gekleideter Fussgänger frühestens auf 25 Meter zu erkennen. Auf diese Distanz kann ein Fahrzeuglenker bei 50 km/h nicht mehr rechtzeitig anhalten.

Bremsbereite Fahrzeuglenker

Geschwindigkeit mässigen, bremsbereit sein, anhalten und den Fussgängern, welche offensichtlich die Strasse überqueren wollen, den Vortritt lassen. «Vorsicht beim Manövrieren auf Parkplätzen», schreibt die Polizei, denn neun Fussgänger wurden auf Parkplätzen verletzt.Die Abblendlichter sollten immer eingeschaltet sein. Sie seien schon bei leichtem Schneefall oder leichtem Nebel unerlässlich. «Bei feuchter Fahrbahn und abgestorbenem Laub wird der Bremsweg länger.» Es wird dringend empfohlen, die Geschwindigkeit den saisonalen Bedingungen anzupassen. Fahrzeugbeleuchtung, Scheiben und Rückspiegel müssen immer sauber sein.

Zweiradfahrer: Licht ist obligatorisch

Radfahrer und Motorradfahrer müssen für die anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein. «Nachts und bei schlechter Witterung müssen die Fahrräder mit einem weissen Vorderlicht und einem roten Rücklicht ausgerüstet sein. Die Rückstrahler, vorne weiss und hinten rot, sind obligatorisch. Auch sollten sie helle, leuchtende Kleider tragen. FN/Comm.

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