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Aktualität statt Parteiprogramm

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Autor: Karin Aebischer

Düdingen «Was alle angeht, können auch nur alle gemeinsam lösen», sagt Brigitte Giroud-Weber, Präsidentin der Freien Wähler Düdingen. Deshalb hat die Gruppierung für ihr Jubiläumsfest vom Freitag in Düdingen nicht nur alle ehemaligen Mitglieder, Amtsträger und Kandidierenden eingeladen, sondern auch die Präsidenten der Ortsparteien sowie den Gemeinderat. 80 Personen haben sich angemeldet. Das freut Brigitte Giroud und ist für sie ein Zeichen dafür, dass in der Politik die Bereitschaft dafür da ist, die Lösungen gemeinsam zu suchen.

1982 gegründet (siehe Kasten), zählen die Freien Wähler Düdingen heute rund 50 Mitglieder. Eine Gruppe von zwölf bis fünfzehn Personen trifft sich vor der Gemeindeversammlung jeweils zum Gedankenaustausch. «Die Gruppe ist sehr aktiv. Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis, können aber auch Unangenehmes ansprechen», so Giroud. Die Freien Wähler haben zwar kein Parteiprogramm, aber «Trotzdem haben wir grossmehrheitlich ähnliche Vorstellungen davon, wie sich die Gemeinde weiterentwickeln soll. Wir kommen oft auf einen gemeinsamen Nenner.»

Die Aktualität ist Thema

Gründungsmitglied und Gemeinderat André Schneuwly wurde vor einem Jahr als Vertreter der Freien Wähler in den Grossen Rat gewählt. «Seine Wahl zeigt, dass es nicht stimmt, dass die Freien Wähler kein Profil haben. Der Erfolg steht und fällt aber mit unseren Amtsträgern», sagt Brigitte Giroud.

Die Mitglieder der Freien Wähler seien Persönlichkeiten, die sich mit Themen sachlich auseinandersetzen und für die Gemeinde die beste Lösung suchen, erklärt André Schneuwly. Dabei interessiere die Aktualität am meisten. In Düdingen stünden zurzeit Themen wie die Agglomeration Freiburg, Tagesstrukturen, Tempo 30, die Umfahrungsstrasse oder die Valtraloc-Umsetzung an. «Bei uns ist jede Meinung willkommen», sagt Brigitte Giroud. Die Freien Wähler würden sich zudem mit grossem Interesse in den Kommissionen engagieren.

Für die laufende Legislatur haben sie sich zum Ziel gesetzt, enger mit den anderen Parteien zusammenzuarbeiten. Die wieder eingeführte Präsidentenkonferenz sei ein wichtiger Schritt dazu. Zudem will die Gruppierung vermehrt Junge anziehen. «Junge Leute, die sich politisch engagieren möchten, aber nicht genau wissen, in welche Richtung es gehen soll, können bei uns anfangen», sagt Schneuwly. Auf Begegnung setzen sie auch an ihrem 30-Jahr-Jubiläum. Nicht Vorträge und Reden, sondern der Auftritt des Komikerduos Schertenlaib & Jegerlehner sowie der gemeinsame Aperitif stehen im Vordergrund.

Geschichte

Seit 1986 im Gemeinderat vertreten

Als 1982 in Düdingen ein 50-köpfiges Gemeindeparlament eingeführt wurde, lancierten die Lehrer Niklaus Baumeyer, Alex Schafer, André Schneuwly und Werner Zurkinden die Idee einer unabhängigen Generalratsliste. Es sollte keine fünfte Partei werden, sondern eine unabhängige Gruppierung, welche es allen Bürgern möglich machen sollte, eigene Ideen einzubringen. 31 Interessierte kandidierten an den Wahlen vom Februar 1982 für die Freien Wähler. Mit einem Stimmenanteil von 13,79 Prozent waren sie dann von 1982 bis 1986 mit sechs Personen im Generalrat vertreten. 1986 kamen zwei weitere Generalräte und mit Werner Zurkinden und René Hayoz auch zwei Gemeinderäte hinzu. Von 1996 bis 2006 sass Ursula Baumeyer-Boschung für die Freien Wähler im Gemeinderat, auf sie folgte André Schneuwly. ak

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