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Alle Leute können und sollen reanimieren!

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«Mund-zu-Mund-Beatmung für Junge» FN vom 28. August

In den FN wurde mehrfach berichtet über Reanimations-Instruktionen von mit Defibrillatoren ausgerüsteten Rettern, Spitalangestellten und Fachleuten. Dazu muss gesagt werden, dass nicht nur Fachleute befugt sind, zu reanimieren. Bis sie eintreffen, müssen die Anwesenden Herzdruckmassage machen. Daher ist es wichtig, dass alle Leute wissen, dass und wie sie sofort handeln sollen:

Wenn jemand bewusstlos zusammenbricht und nicht mehr atmet, ist dies meistens wegen einem Herzstillstand. Wer dies beobachtet, soll nach Hilfe rufen, sofort die Nummer 144 wählen und sofort mit Herzdruckmassage beginnen: Auf einer harten Unterlage, am besten am Boden, 100 Mal pro Minute (Tempo des Neujahrs-Radetzky-Marsches) den Brustkorb in der Mitte zwischen den Brustwarzen mit beiden Handballen übereinander und gestreckten Armen 5–6 Zentimeter tief hinunterdrücken und wieder ganz entlasten. Die Zuschauer sind als Helfer einzusetzen, um sich alle zwei bis drei Minuten abzuwechseln. Die Herzdruckmassage muss ununterbrochen weitergeführt werden, bis die Retter mit dem Defibrillator da sind.

Ungeübte machen übrigens keine Mund-zu-Mund/Nase-Beatmung. Es hat noch lange genügend Sauerstoff im Blut. Studien zeigen denn auch, dass mehr Leute überleben ohne Mund-Beatmung als mit, weil der Blutfluss konstant bleibt. Wichtiger als die Mund/Nase-Beatmung ist also die Herzmassage, um die Durchblutung des Hirns nicht zu unterbrechen. Jede Minute zählt, denn ohne Blutzufuhr durch die Herzmassage gibt es schon nach zehn Minuten einen schwersten bleibenden Hirnschaden!

Man kann nichts falsch machen. Bloss nichts zu tun ist falsch und sicher tödlich! Wenn man ein Herz massiert, das noch schlägt, nimmt es keinen Schaden. Es ist stärker als der Druck von aussen. Dass Rippen brechen, ist bei wirksamer Herzdruckmassage normal. Sie heilen in vier Wochen.

 

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