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Alles drehte sich ums Gehorchen, Suchen und Aufspüren

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: patrick hirschi

Einmal «Fuss» genügt, und «Igloo du Boidamont» klebt ihrem Herrchen regelrecht am Bein. Ob der Meister normal geht, bummelt, läuft oder abrupt die Richtung wechselt, ist einerlei – die Deutsche Schäferhündin ist aufmerksam und weicht ihrem Besitzer auf dem Fussballplatz von Prez-vers-Noréaz nicht mehr von der Seite.

Nicht alle Übungen verlaufen reibungslos. «Caramel» soll fünf Minuten brav auf ihrem Platz liegenb leiben, während Frauchen aus ihrem Blickfeld verschwindet und sich für fünf Minuten versteckt. Doch schon nach rund zwei Minuten hält es «Caramel» nicht mehr aus und steuert schnurstracks auf ein Häufchen Zuschauer am Spielfeldrand zu. Dort hat sie den Mann seiner Meisterin ausgemacht.

Der Punkterichter kommt nicht umhin, dieses Fehlverhalten mit Punktabzügen zu bestrafen. «Aber so lernen die Hundebesitzer immerhin etwas», sagt Brigitte Mauch, Präsidentin der Kynologischen Gesellschaft der Stadt Freiburg. Ihr Verein hat die Kantonale Meisterschaft für Sport- und Gebrauchshunde dieses Jahr organisiert.

Spielerisches Beissen

Die Hunde und ihre Meister treten an in den Disziplinen Unterordnung, Führigkeit, Vielseitigkeit, Begleit-, Fährten- und Sanitätshund sowie in der sogenannten Internationalen Prüfungsordnung. Diese Disziplinen sind aus unterschiedlichen Aufgaben zusammengesetzt. Dazu gehören die klassischen Befehle wie Sitz oder Platz, aber auch Spurensuche oder das Aufsuchen von Gegenständen in einem abgesteckten Geländeabschnitt. Bei Führigkeitsübungen kommen spielerische Elemente wie Hoch- und Weitsprung oder das Durchschreiten von Menschengruppen hinzu.

Für die Vielseitigkeit und die Internationale Prüfung kommen Beissübungen dazu. Eine kontroverse Angelegenheit, wie auch Claude Schmid, Präsident des Kantonalen Kynologischen Verbands, zugibt. «Es geht dabei aber nicht um eine Ausbildung zum Schutzhund, es muss klar ein spielerisches Element bleiben», erklärt er. Ein Hundeausbildner spielt den Flüchtling. Der Hund muss seine Verfolgung aufnehmen und ihn am bandagierten Arm schnappen, «und nirgendwo anders», wie Schmid sagt. Zudem muss der Hund sofort loslassen, sobald sein Meister den entsprechenden Befehl gibt.

Allerdings seien die «gefährlichen» Rassen wie Rottweiler für solche Übungen nicht geeignet. Diese seien in der Regel zu schwer. «Wenn bei dieser Übung schlecht gearbeitet wird, kann sich auch der Hund verletzen», erklärt Schmid.

Rund 40 Teilnehmer sind am Samstag und Sonntag in Prez-vers-Noréaz angetreten. Laut Brigitte Mauch sind das weniger als andere Jahre. Das liege zum Teil daran, dass die Leute schon in den Osterferien seien, sagt sie.

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