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«Als Unternehmer muss man optimistisch sein, sonst kommt man nicht weit»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mein Name ist Werner Hagi. Ich bin Inhaber der Firma W. Hagi Mechanik AG in Wünnewil. Eigentlich habe ich Automechaniker gelernt, aber das Drehen und Fräsen hat mich schon immer fasziniert. Erst habe ich es als Hobby betrieben, dann habe ich mich selbstständig gemacht. Das war vor 31 Jahren. Ich hatte schon als Kind zwei Träume: eine eigene Firma zu besitzen und Autorennfahrer zu werden. Beides habe ich verwirklicht. Ich bin in den 1980er-Jahren beim Peugeot-Cup mitgefahren und habe es 1986 auf den dritten Platz sowie 1987 und 1988 je auf den zweiten Platz geschafft. Da ich 1989 eine eigene Firma gründete und eine junge Familie hatte, habe ich mit der Rennerei aufgehört.

Ein wenig Mut gehört beim Schritt in die Selbstständigkeit schon dazu. Ich habe das Unternehmen im Laufe der Jahre stets ausgebaut. Aber es ist noch heute ein Familienunternehmen, in dem meine Frau, meine Tochter und unser Schwiegersohn sowie ein Mechaniker mitarbeiten. Wir haben uns in eine gute Richtung entwickelt. Grösser als heute wollen wir nicht werden, dazu würde schon der Platz fehlen. Anfangs habe ich auch noch Rasenmäher verkauft, aber als es diese dann bei Grossverteilern viel billiger zu kaufen gab, habe ich damit aufgehört und mich ganz auf die mechanische Bearbeitung konzentriert. Gelernt habe ich diese Arbeit nie, sondern mir die Fähigkeiten selbst angeeignet. Es fasziniert mich auch heute noch, dass man aus einem Rohling ein Teil herstellen kann, das dann zu etwas Nützlichem wird. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, was daraus entstehen und wo es eingesetzt werden kann. Wenn an einer Maschine ein Teil kaputt geht, dann übernehmen wir die Reparatur – egal, was es ist, wir machen fast alles. Wir arbeiten aber auch für grössere Firmen. Die Corona-Krise hat auch unsere Firma getroffen, es läuft immer noch alles sehr reduziert. Aber ich bin zuversichtlich, dass es Ende Sommer wieder anziehen wird.

Als Unternehmer muss man etwas Mut haben und optimistisch sein, sonst kommt man nicht weit. Das hat sich bei mir immer bewährt. Deshalb bereue ich auch nichts, was ich im Berufsleben je entschieden habe. Ich habe immer auf mein Bauchgefühl gehört und meine Pläne trotz Widrigkeiten umgesetzt. Manchmal muss man halt auch etwas wagen und nicht nur warten.

Nächstes Jahr werde ich 65 Jahre alt. Ich werde sicher noch bis Ende 2021 arbeiten. Es ist vorgesehen, dass das Geschäft von meiner Tochter und meinem Schwiegersohn weitergeführt wird.»

Aufgezeichnet von Imelda Ruffieux

Was bedeutet für Sie Heimat?

«Heimat ist für mich dort, wo man glücklich ist.»

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