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Alte Traditionen aus einem jungen Land

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Ukrainische Gruppe sorgt mit spektakulären Tänzen für Aufsehen

Autor: Von MATTHIAS FASEL

Mit aufwändigen Trachten und spektakulären Akrobatikeinlagen sorgen die acht Musiker und 24 Tänzer bei ihren Auftritten für Aufsehen. Gegründet wurde die Gruppe aus Lutsk 1959. In einer Zeit also, als die Ukraine noch zu der Sowjetunion gehörte.

Spektakuläre Tanzsoli

Sind die Darbietungen noch sowjetisch geprägt? «Nein», sagt der Chef der Delegation, Volodymyr Tchernov. Bis ungefähr fünf Jahre nach der ukrainischen Unabhängigkeit (1991) sei der Einfluss noch deutlich spürbar gewesen. «Seither haben wir uns ganz auf ganz alte ukrainische Volkslieder und -tänze konzentriert.»Neu ins Programm aufgenommen wurde zum Beispiel der Hopak, einer der berühmtesten und beliebtesten ukrainischen Tänze. Durch eine Reihe von spektakulären Soli der einzelnen Tänzer, die auch Sprünge und Akrobatikeinlagen beinhalten, entsteht eine Art Wettstreit-Atmosphäre. Vorbehalten ist dieser Tanz aber allein den Männern.Die Instrumente sind hingegen allen zugänglich. Einige davon erscheinen einem als Schweizer doch recht exotisch. Auch Volynianka verwendet Instrumente, die in der Schweiz unbekannt sind. Da wäre zum Beispiel das Buhay, eine mit Schafhaut überzogene Trommel mit einem Loch in der Mitte, durch das ein Büschel Pferdehaare gespannt ist. Töne werden dadurch erzeugt, dass mit feuchten Fingern an diesem Büschel gezogen wird. Und wie klingt das dann? «Wie eine Kuh», lacht Vitali Okhmaniouk, Chef des Orchesters. Als weitere oft verwendete Instrumente nennt er die Sopilka (eine Schnabelflöte) und das Bajan (Knopf- Akkordeon).Für die Freiburger ist es sicherlich spannend, während des Folklorefestivals neue musikalische Welten zu entdecken. Umgekehrt sei es für Volynianka auch sehr interessant, hier in Freiburg zu sein. «Wir wollten schon lange einmal in die Schweiz und haben uns deshalb sehr über die Einladung des Festivals gefreut», sagt Tchernov. Freiburg beschreibt er als malerische und wunderschöne Stadt.Auch das Festival gefällt ihm gut. Man komme mit anderen Formationen in Kontakt und könne sich mit diesen austauschen. «So weit das die relativ grossen Sprachbarrieren zulassen.»

Nicht oft im Ausland

Dass die Gruppe im Ausland auftritt, kommt eher selten vor. «Ungefähr einmal pro Jahr, höchstens zweimal.» Es komme immer auch darauf an, wie es finanziell um die Gruppe stehe. «Da wir nicht so viel im Ausland auftreten, geniessen wir es dafür umso mehr.» Dafür bleibt ihnen noch dieses Wochenende Zeit.

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