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An der Weltausstellung in Shanghai sind die Freiburger ein begehrtes Fotosujet

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Autor: Irmgard Lehmann

Alphornbläser, ein Musikkorps in farbenfroher Uniform, Le Ranz des vaches, Le Vieux Chalet: Mehr braucht es nicht, um die Chinesen in Extase zu bringen. Der Schweizerpavillon an der Weltausstellung in Shanghai war am Montag dicht bevölkert. Die Chinesen umringten das Musikkorps, applaudierten herzhaft zu Bovets Kompositionen und drängten sich durch die Menge, um ja noch ein Foto mit einem Musikanten zu knipsen.

Vom Klarinettisten und ehemaligen Konsilehrer Maurice Desbiolles liessen sie jedenfalls nicht mehr los. Über eine Stunde lang musste er in Pose stehen – immer wieder stellten sich attraktive Chinesinnen an seine Seite, sichtlich ein Vergnügen für den pensionierten Musiker. «Die Chinesen lieben Action. Der Musikant könnte auch ein Micky Maus sein», kommentierte ein in Shanghai lebender Freiburger das Gerangel um die Fotosujets.

Eine einmalige Gelegenheit

Die Stimmung beim Schweizerpavillon war grossartig. Obwohl es einiges zu schwitzen gab. Das Thermometer stieg am Montag auf rund 30 Grad, und die 80 Musikerinnen und Musiker hatten ihre Auftritte: Konzerte in Peking, Konzerte und Paraden in Shanghai. «Wir waren die einzigen Europäer unter den rund 1200 Musikern», meinte die Präsidentin Emmanuelle Kälin-Murith sichtlich stolz.

Empfang im Schweizerpavillon

Präsenz Schweiz hat denn auch für einen gebührenden Empfang gesorgt. Im VIP-Raum des Schweizerpavillons wurden die Musiker wie auch die 40 Begleitpersonen herzlich empfangen. «Diese Einladung war ein einmalige Gelegenheit, die Weltausstellung zu besuchen», sagt Yves Menoud, Syndic von Bulle.

Mit zwei Söhnen dabei war auch Jean-François Rime. Für den Nationalrat war China keine Unbekannte, war er doch bereits vier Mal im Reich der Mitte. Zu seinen Reisen meint er: «China sollte für die Schweiz erste Priorität sein. Mit 1,3 Milliarden Einwohnern ist China ein wichtiger Markt. Die Schweiz exportiert mehr nach China, als sie aus China importiert.» Auf die Frage, ob er in Shanghai leben könnte, meint er: «Nein. Obwohl Shanghai nicht China ist, sondern eine Weltstadt. Auch Zürich wäre nichts für mich, ich bin und bleibe ein Greyerzer.» Die grosse Attraktion für die Freiburger wie auch für die vielen Chinesen war die Sechsersesselbahn, die aus dem Betongehäuse des Schweizerpavillons auf das mit Gras bepflanzte Dach schwebte. Eine vierminütige Fahrt begleitet vom Kuhglockenklang, die eine grandiose Sicht auf die Skyline am Flussufer von Shanghai bot. In diesen Genuss kamen die Freiburger, ohne dass sie in die endlos lange Schlange stehen mussten.

Heute Dienstag reisen die meisten der 120 Freiburger mit ihren unvergesslichen Eindrücken wieder nach Hause.

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