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Änderungen bei der Post

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Änderungen bei der Post

Die Stellen Ulmiz und Gempenach werden geschlossen – Murten wird umgebaut

Das Poststellennetz im Seebezirk wird laufend angepasst. Ende Monat schliessen die Stellen Ulmiz und Gempenach. Die Post in Murten wird im Spätsommer umgebaut.

Von CORINNE AEBERHARD

Schritt für Schritt wird das Poststellennetz im Seebezirk verändert, so wie es anfangs 2001 bereits angekündigt wurde.

Als nächste Stellen sind jene von Ulmiz und Gempenach betroffen. Die auf Ende Juni angekündigten Schliessungen der beiden Poststellen betrifft aber auch die Dörfer Lurtigen, Büchslen und Ried.

Mit der Schliessung der Poststelle von Ulmiz geht eine Ära zu Ende. Die Stelle war während drei Generationen von der Familie Kilchher geführt worden. Am 1. September 1901 war die «Postablage» von Gottfried Kilchher eröffnet worden. Später übernahm sein Sohn Werner Kilchher die Leitung. Heute wird die Post von dessen Sohn und seiner Frau geleitet. Wie die Post in einem Infoschreiben mitteilt, werden die beiden nun in den Ruhestand treten.

Die Gemeinde Ulmiz hatte noch versucht, die Schliessung zu verhindern, wie an der letzten Gemeindeversammlung informiert wurde. Es wurden Lösungen geprüft und erwogen, die Postlokalität zu übernehmen. Aus finanziellen Gründen musste aber davon abgesehen werden.
So werden die Ulmizer ab 1. Juli direkt an der Haustüre bedient. Der so genannte Haus-Service wird eingeführt. Briefe, Pakete sowie andere Dienstleistungen können direkt beim Postboten abgegeben oder erledigt werden. Auch Ein- und Auszahlungen können weiterhin getätigt werden, schreibt die Post in einer Mitteilung. Briefmarken, Telefonkarten oder Bargeld können die Postkunden auf Bestellung beziehen.
Mit einem Schild am Briefkasten signalisiert man dem Zustellpersonal, dass man ein Geschäft erledigen möchte.

Ried wird Filiale von Kerzers

Kann etwas nicht zugestellt werden, so können sich die Postkunden an die Poststelle Ried wenden. Diese wird gemäss der Post zu einer Filiale der Poststelle Kerzers. Diese organisatorische Massnahme sowie eine Anpassung der Öffnungszeiten erlaube es, auf eine Schliessung zu verzichten, heisst es weiter.

Betroffene Mitarbeitende
bleiben bei der Post

Nach dem gleichen Konzept wie Ulmiz werden künftig auch die Gemeinden Gempenach, Büchslen und Lurtigen bedient. In Gempenach wird es ab dem 1. Juli an der Hauptstrasse 33 bei der Haltestelle zudem einen Briefeinwurf geben.

Die von der Schliessung von Gempenach betroffenen Mitarbeiter werden innerhalb des Postnetzes eine andere Stelle antreten.
Neuer Raum für Postfächer

Zum jetzigen Zeitpunkt verfügt die Poststelle Murten über 228 Postfächer. Zu wenig. Zudem entsprechen die Fächer sowie die Raumeinrichtung nicht mehr den heutigen Anforderungen und Bedürfnissen.

Läuft alles nach Plan, dann hat die Post Murten ab Herbst rund 274 Postfächer. Diese werden nicht mehr neben dem Posteingang sein, sondern in einem separaten Raum, der sich neben dem Geschäftseingang der Mobiliarversicherung befindet.

Der jetzige Fächerraum wird umgestaltet und Teil der Schalterhalle. «Es wird nicht mehr Schalter geben als jetzt, aber wir werden mehr Verkaufsfläche zur Verfügung haben», erklärt Jürg Taverna, Leiter der Stelle Murten. Die Schalterhalle wird zudem gestrichen und mit einer neuen Beleuchtung versehen. Weiter wird der Haupteingang den neuesten Sicherheitsbestimmungen angepasst.

Im Moment seien die Architekten daran, ein Konzept auszuarbeiten, damit der Umbau so gestaltet werden kann, dass die Postkunden möglichst wenig davon bemerken. Erst werde der neue Fächerraum eingerichtet und eröffnet, dann folgen die Arbeiten im Schalterraum. Taverna rechnet mit einer Umbauzeit von rund anderthalb bis zwei Monaten. Mitte August soll es losgehen. ca

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