Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Anerkennung bis Ablehnung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Peter Barths Kunst im Kirchgemeindehaus Brügg

Das Werk in Brügg entstand im Rahmen der Sanierung des Kirchgemeindehauses. Die Kirchgemeindeversammlung bewilligte 10000 Franken für die Projektierung und 50000 Franken für die Verwirklichung. Von den fünf ausgewählten Künstlern siegte das Projekt «Schrift» des vierzigjährigen Künstlers und Glasdesigners Peter Barth aus Kerzers. Das Thema zieht sich als «roter Faden» durch alle vier Werke.

Nachdenken und Meditieren

Im Foyer schuf er ein Werk, auf dem matt ins Glas der Atriumwand geätzte, klar formulierte Sätze zu lesen sind. Der erste heisst: «Es ist sehr interessant an der Grenze. Eine Welt ist zu Ende. Eine andere beginnt.» Mit dem grossen, orangen Schriftfragment «grenz» leitet er die Schriftverfremdung der übrigen beiden Werke ein.

Die zweite Arbeit befindet sich im Erker an der Nordwand. Hier hat er mit roter, verfremdeter Schrift in sandgestrahltem rotem Glas gearbeitet. Das dritte Werk – die Spiegelarbeit rechts vom Kreuz – lädt zum sinnenden Betrachten und zum Meditieren ein. Die beiden Dreiergruppen mit kleinformatigen Werken zeigen lesbare, auf Glas gedruckte Texte und ihre kopfstehenden und seitenverkehrten Entsprechungen. Sie bilden die Grundlage und Verbindung der drei grossen Werke zugleich.
Bei der Vernissage übernahm Bernhard Schneider (Schwadernau), Präsident der Kirchgemeinde, symbolisch die Arbeit. Künstler, erwähnte er, seien der Gegenwart stets voraus. Zuerst sehe man in Barths Kunst einen Buchstaben, dann ein Wort und schliesslich einen ganzen Satz. Aber man müsse sich Zeit nehmen.
Pfarrer Martin Baumann führte aus, die Schrift (Bibel) sei Grundlage der christlichen Kirchen. In einem ähnlichen Sinne verstehe er Barths Werk. Die Verfremdung der Schrift rege zum Nachdenken und zum Meditieren an.
Kunst am Bau sei eine schwierige Sache, stellte Stefan Trümpler, Direktor des Musée Suisse du Vitrail in Romont, fest. Barth habe das Thema «Schrift» dank der Offenheit der Kunstkommission in den verschiedensten Varianten kunstvoll verwirklicht.

Mehr zum Thema