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Anforderungsprofil an den Käufer

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Ausgliederung des Getränkebereichs der Feldschlösschengruppe, von der auch Cardinal betroffen ist, muss am 22. Mai von den Aktionären noch abgesegnet werden. Unter diesem Vorbehalt hat der Verwaltungsrat das Verfahren für die Suche nach einem neuen Eigentümer festgelegt, wie das Unternehmen gestern gemeldet hat.

Abgesehen vom «richtigen Preis» als wichtiges Kriterium erwartet der Verwaltungsrats vom zukünftigen Eigentümer, «dass er

Gemäss Verwaltungsrat wird der neue Eigentümer alle bestehenden Verträge übernehmen und weiterführen.
In einer ersten Phase sollen die am ehemaligen Stammgeschäft der Bierbrauerei Interessierten ihre Strategien und Konzepte vorstellen. In einer zweiten Phase würde über konkrete Preisangebote und verbindliche Unternehmenskonzepte verhandelt. Die dritte Phase dient der Aushandlung des Verkaufs- und Übernahmevertrages. Erst dann – gegen Ende Jahr – wird der neue Eigentümer bekanntgegeben.

Offerte von Carlsberg

Bis jetzt hat lediglich die dänische Brauerei Carlsberg öffentlich verkündet, bei Feldschlösschen eine Offerte zu deponieren. Analysten erwarten aber, dass auch die Nummer drei im weltweiten Biergeschäft, die holländische Heineken, die bereits in der Ostschweiz präsent ist, oder die belgische Interbrew sich für Feldschlösschen interessieren werden.

Gemäss Verwaltungsrat kann es sich beim Käufer auch um ein Konsortium, «allenfalls sogar mit schweizerischer Beteiligung», handeln.

Manager müssen gehen

Mit einer schlankeren Führungsstruktur und einer kleineren Konzernleitung will Feldschlösschen weiter effizienter auf den Markt reagieren, wie ebenfalls gestern bekannt gegeben wurde. Neben Konzernleitungsmitglied Thomas Bargetzi verlieren elf weitere Manager ihre Stelle. Die Konzernleitung wird von sechs auf fünf Personen verkleinert.

Vier im bisherigen Konzernbereich «Feldschlösschen Beteiligungen» gehaltene Gesellschaften sollen auf den 1. Mai in die «Feldschlösschen Getränke AG» beziehungsweise in die «Hürlimann Immobilien AG» reintegriert werden. Wie der Konzernsprecher gestern der sda gegenüber versicherte, hat die erwähnte Reintegration nichts mit der geplanten Ausgliederung des Getränkebereichs zu tun. Vielmehr sollen die vier Bereiche als eigenständige Unternehmen unter einheitlicher Leitung weiter ausgebaut und gestärkt werden.

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