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Anlaufstelle rund um die Gesundheit

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am Wochenende vom 4. bis zum 6. Juni feiert die Düdro Drogerien AG ihr 25-jähriges Bestehen. Das Unternehmen ist 1995 mit zwei Standorten in Düdingen gegründet worden. Heute befindet sich die Drogerie im Bahnhofzentrum (siehe Kasten). Mitgründerin Irene Klaus, seit 40 Jahren mit Leib und Seele Drogistin, erzählt im Gespräch, wie sich ihr Fachgebiet in den letzten Jahren verändert hat. «Heute ist die Drogerie eine wichtige Anlaufstelle für Fragen zu Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden.»

Das war nicht immer so. «Früher waren die Drogerien viel stärker technisch orientiert. Es wurden Putzmittel oder auch Farben verkauft.» Drogerien gibt es seit der Kolonialzeit, als Gewürze und getrocknete Heilpflanzen nach Europa kamen. Heilpflanzen in Form von Tees, Tinkturen oder Essenzen findet man in der Drogerie heute noch. Schon früh habe man die Bedeutung von Homöopathie, Schüsslersalzen und Spagyrik erkannt. Auch der Bereich gesunde Ernährung ist immer wichtiger geworden: Die Drogerie hat die Reformabteilung ausgebaut und bietet in der Kühlabteilung vegane, vegetarische sowie glutenfreie Nahrungsmittel an. «Auch die Schönheit kommt mit diversen Kosmetikprodukten und Parfums nicht zu kurz.»

Vor allem Beratung

«Uns ist es wichtig, dem Menschen als Ganzes zu helfen», sagt Irene Klaus. Drogisten seien nicht in erster Linie Verkäufer, sondern vor allem Berater, die ganzheitlichen Lösungen und präventiven Massnahmen den Vorzug vor einer kurzfristigen Bekämpfung von Krankheitssymptomen geben würden. Die Kernkompetenz liege in der Selbstmedikation und in der Komplementärmedizin. «Das Angebot besteht aus Wissen, Erfahrung, Dienstleistung und Produktion», fasst Irene Klaus zusammen.

Keine Zeit für Langeweile

Ihr persönlich gefällt die grosse Abwechslung in ihrem Beruf. «Man berät, verkauft, hat viel mit Leuten zu tun.» Dann gebe es den administrativen Bereich mit Einkauf und Warenbewirtschaftung, und schliesslich stelle eine Drogistin auch eigene Mischungen her. «Da kommt nie Langeweile auf», versichert sie und bricht eine Lanze für die vierjährige Lehrausbildung zum Drogisten. «Es ist ein interessanter Beruf, der durch seine Vielseitigkeit ein grosses Allgemeinwissen vermittelt.»

Eine der wichtigsten Entwicklungen des Düdinger Unternehmens war 2003 die Einführung eines elektronischen Warenbewirtschaftungssystems. Es erlaubt einen genauen Überblick über das Angebot im Lager und über das Bestellwesen. Das ist wichtig, weil das Angebot etwa 7000 Arzneimittel und andere Produkte umfasst und sich immer wieder verändert. «Wir können unser Sortiment relativ rasch anpassen und neue Produkte aufnehmen, wenn neue Trends entstehen», erklärt Irene Klaus und nennt als Beispiel naturbelassene Körperpflege. Das mache Drogerien im Vergleich zu Grossverteilern flexibler, auch wenn das Sortiment sich in einigen Bereichen überschneide.

Aufwertung des Berufs

Eine wichtige Veränderung haben die Drogerien in der Schweiz auf den 1. Januar 2019 erfahren. Damals wurde das Heilmittelgesetz liberalisiert, und die Drogerien erhielten in der Folge zusätzliche Kompetenzen. Sie dürfen nun rund 550 weitere Arzneimittel verkaufen – alles Medikamente, für die kein Rezept benötigt wird. So können sie etwa die ganze Palette von bekannten Erkältungsmitteln anbieten, Heuschnupfenmittel oder Medikamente bei Magen-Darm-Problemen. «Es sind Leaderprodukte, die jeder Mensch kennt und in seinem Alltag regelmässig braucht.»

«Unser Beruf erhielt damit einen höheren Stellenwert», erklärt Irene Klaus. Drogisten seien auf die gleiche Stufe wie anderes Gesundheitspersonal, also Ärztinnen und Ärzte oder Apotheker und Apothekerinnen, gestellt worden. «Für diese Anerkennung haben die Drogisten lange gekämpft.» Damit sei endlich dem hohen Ausbildungsstand und dem Wissen dieser Fachleute Rechnung getragen worden.

Chronik

Angefangen mit zwei Standorten

Die Düdro Drogerien AG ist 1995 von Irene Klaus und von Esther und Albin Hayoz gegründet worden. Die Firma ging aus der damaligen Drogerie Schuwey hervor. Wie der Name vermuten lässt, umfasste das Unternehmen damals zwei Standorte, einen an der Hauptstrasse von Düdingen, der vom Ehepaar Hayoz geleitet wurde, den anderen im Bahnhofzentrum, der in der Verantwortung von Irene Klaus stand. Mit der Pensionierung von Albin Hayoz 2018 wurden die beiden Geschäfte zu einem zusammengelegt. Gleichzeitig wurde der Standort im Bahnhofzentrum umgebaut und komplett erneuert. Irene Klaus und Esther Hayoz teilen sich heute die Geschäftsführung. Die Drogerie umfasst rund 100 Quadratmeter Ladenfläche. «Wir hätten gerne etwas mehr Platz», sagt Irene Klaus. Mit der Lage im gut besuchten, zentral gelegenen Bahnhofzentrum ist sie sehr zufrieden. Dank Post, Bank, Ärztezentrum und Grossverteiler seien immer sehr viele Leute unterwegs, so dass die Drogerie sowohl Lauf- als auch Stammkundschaft bediene. Die Düdro Drogerien AG beschäftigt fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hat in den letzten 25  Jahren mehr als 20 Lehrlinge ausgebildet.

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