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ARA Seeland Süd hat Verspätung

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Das Projekt für den Um- und Ausbau der Kläranlage in Muntelier ist in Verzug. Darüber informierte Pascal Pörner, Präsident der Baukommission, am Dienstagabend an der Delegiertenversammlung des Verbands ARA Seeland Süd. Ursprünglich sei vorgesehen gewesen, das Baugesuch im Sommer 2018 einzureichen. Nun werde dies erst Ende August geschehen. Pörner nannte mehrere Gründe für diese Verzögerung von rund einem Jahr: Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) habe zusätzliche Tests zur Ozonung des Abwassers gefordert. Des Weiteren habe der Verband eine Architekturstudie für die neue Anlage und eine genauere Kostenabklärung durchgeführt.

Derzeit prüfe der Kanton das Vorgesuch für die neue ARA, sagte Pörner. So könne der Verband sehen, welche Bedingungen und Auflagen noch zu erfüllen seien oder welche Dokumente für das Baugesuch fehlen. «Die Stellungnahme des Kantons erwarte ich in den nächsten Tagen», so Pörner. Die Bauarbeiten in Muntelier sollen in genau einem Jahr starten und nicht mehr in diesem Jahr, wie bisher vorgesehen. Die Dauer der Arbeiten sei mit viereinhalb bis fünf Jahren unverändert.

Auch in der ARA Kerzers steht ein Umbau an. Das Vorgesuch für dieses Projekt wolle der Verband noch in diesem Monat beim Kanton einreichen, sagte Pörner. Das Baugesuch solle Ende Jahr folgen und die die Bauarbeiten im Sommer 2020 starten. Mit deren Abschluss Ende März 2023 werde kein gereinigtes Abwasser mehr in den Erligraben fliessen. Weil die Einleitbewilligung schon 2020 ausläuft, werde der Verband eine Verlängerung beantragen, sagte Pörner den FN. Er erwartet, dass die zuständigen Ämter dies bewilligen. «Denn wir können ihnen den Fortschritt unseres Projektes aufzeigen.»

Der ARA-Verband Seeland Süd schloss das Jahr 2018 mit Ausgaben von etwas mehr als 182 000 Franken. Dies ist weniger als erwartet. Die 17 Mitgliedsgemeinden bekommen deshalb rund 11 400 Franken zurückerstattet. Die Delegierten genehmigten diese Rechnung einstimmig, wie auch einen Nachtragskredit von 127 000 Franken bei den Investitionen. Diese Kostenüberschreitung sei verursacht worden durch die ­ergänzenden Untersuchungen, die das Bafu verlangte, die Architekturstudie und die Anpassung des Zahlungsplans aufgrund des Baufortschritts, sagte Vorstandspräsidentin Ursula Schneider Schüttel.

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