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Assistenz- und Oberärzte fordern geregelte Arbeit

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«Freiburg ist der einzige Kanton der Westschweiz beziehungsweise der Region, in dem Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte nicht über Arbeitsbedingungen mit klar definierten rechtlichen Rahmenbedingungen verfügen.» Dies schreiben die Assistenz- und Oberärzte des Freiburger Spitals (HFR) in einer Mitteilung, deren Botschaft sich hauptsächlich an den Staatsrat richtet.

Sie weisen darauf hin, dass der letzte Gesamtarbeitsvertrag für die Assistenzärzte von 2005 nie vom Staatsrat anerkannt wurde, genauso wenig wie ein 2007 vom Verwaltungsrat erlassenes provisorisches Reglement. Diesen Sommer hätten Vorverhandlungen mit der Geschäftsleitung des HFR über den Abschluss eines Gesamtarbeitsvertrages stattgefunden. Nun verlangt die Freiburger Sektion der Assistenz- und Oberärzte (Asmaf), dass ein solches Abkommen bis 2018 abgeschlossen wird und sie darin eingeschlossen sind.

In der jetzigen Situation würden Vorgaben des Arbeitsgesetzes im Falle der Assistenzärzte schlicht missachtet, insbesondere bezüglich der Arbeitszeiten, der Bezahlung von Überstunden und der Organisation des Bereitschaftsdienstes, heisst es im Aufruf. Die Anstellungsbedingungen am HFR könnten dem interkantonalen Vergleich nicht standhalten: Die Löhne der Assistenz- und Oberärzte in Freiburg gehörten zu den tiefsten der Schweiz. Ein von der HFR-Direktion unterbreiteter Vorschlag für eine neue Lohnskala sei seit Sommer vom Staatsrat blockiert. Wie es weiter heisst, würde dadurch die Rekrutierung von qualifiziertem Person schwierig. Freiburg müsse Massnahmen ergreifen, um die Qualität der Pflege zu garantieren. Um sich mehr Gehör zu verschaffen, ist die Asmaf dem Verband des Staatspersonals, Fede, beigetreten.

uh

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