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«Attraktiver Partner für das geplante Spitalnetz»

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«Attraktiver Partner für das geplante Spitalnetz»

Gemeindeverband des Spital- und Pflegeheims Tafers

Die Rechnung 2002 des Spitals Tafers schliesst mit einem Ausgabenüberschuss von 10,47 Mio. Franken. Die Delegierten des Spitalverbandes genehmigten den Abschluss und stimmten auch einer neuen Ambulanz-Vereinbarung zu.

Von IMELDA RUFFIEUX

Im Spital Tafers wurden im letzten Jahr 9,41 Prozent mehr Eintritte registriert. Die Belegung lag durchschnittlich bei 85,5 Prozent. Die Zahl der Operationen hat um 9,8 Prozent und die Zahl der Notfälle um rund 10 Prozent zugenommen. Der Spitalbetrieb Tafers schliesst das Jahr 2002 mit Ausgaben von 23,6 Mio. Franken und Einnahmen von 13,1 Mio. Franken. Vom Spitaldefizit von 10,473 Mio. Franken akzeptiert der Kanton lediglich 9,52 Mio. Franken. Den Rest müssen die Gemeinden übernehmen.

Höhere Tagestaxen

Die Einnahmen fielen um rund eine halbe Million Franken tiefer aus, weil das Spital infolge des dringlichen Bundesgesetzes mehr Kosten für Privatpatienten übernehmen musste. Dafür wirkten sich die höheren Tagestaxen der Kranken- und Unfallversicherungen positiv aus. Bei den Ausgaben schlägt vor allem der medizinische Bedarf mit 634 451 Franken Mehraufwand zu Buche (Gesamtaufwand: 3,5 Mio. Franken). Für Missstimmung sorgte auch, dass die kantonalen Stellen es ablehnten, dass in der Rechnung ein Teil des Inventars aktiviert wird.

Bezüglich der kantonalen Reform der Gesundheitseinrichtungen (FN vom 15. Mai) regte Oberamtmann Marius Zosso an, die Vernehmlassung im Bezirk zu koordinieren. Allenfalls könnte die sozialmedizinische Kommission des Verbandes einen Entwurf für eine Stellungnahme ausarbeiten.

Studie abwarten,
um Rolle neu zu definieren

Was die Spitalplanung Nordost betrifft, gilt es abzuwarten, was die für September zu erwartende Studie über die Akutversorgung des Seebezirks ergibt. Marius Zosso betonte, dass jede Lösungsvariante Auswirkungen auf den Standort Tafers hat; die Rolle und Aufgaben von Tafers und Merlach müssten neu definiert werden. Verbandspräsident Joseph Boschung bezeichnete das Spital Tafers als einen attraktiven Partner im geplanten Spitalnetz. Man müsse keine Angst vor der neuen Entwicklung haben, es gehe darum, sich möglichst gut zu verkaufen.

Weitere Informationen aus dem Spitalverband Tafers:

– Der Antrag der Gemeinde St. Silvester, wieder Einsicht in die Vorstandsprotokolle zu erhalten, wurde mit 10 zu 26 Stimmen abgelehnt. Der Vorstand machte Gründe der Vertraulichkeit und des Datenschutzes geltend.

– Am Tag der offenen Tür sind rund 1000 Besucher gezählt worden;

– Der langjährige Finanzverantwortliche Markus Aebischer hat seine Demission eingereicht;

– Der Umfang von Unterhaltsarbeiten im Schloss Maggenberg wird abgeklärt;

– Als Ersatz für Eduard Buess, Chefarzt Orthopädie/Traumatologie, nimmt am 1. Juni Christoph Marti die Arbeit auf; die Stelle des Oberarztes ist noch nicht besetzt;

– Ab dem 16. Juni verfügt das Spital über einen Computertomographen als Filiale der Spezialfirma Givision; das erspart Transportkosten und ist für die Ärzte im Bezirk von Vorteil;

– Die Jahresrechnung des Pflegeheims Tafers mit Einnahmen und Ausgaben von rund neun Millionen Franken schliesst mit einem Einnahmenüberschuss von 13 200 Franken.
Ambulanz:
Neue Vereinbarung

Der Spitalverband hat mit dem Ambulanz- und Rettungsdienst Sense AG und den Sensler Ärzten eine neue Vereinbarung abgeschlossen. Über 30 Jahre wurde der Dienst von der Firma Boschung in Wünnewil organisiert – und dies selbsttragend. Im Zuge von mehr Professionalisierung (ausgebildetes Rettungspersonal) und neuen Vorschriften kam es 1999 zu einer ersten Vereinbarung, bei der sich die Gemeinden mit vier Franken pro Einwohner am Dienst beteiligten. Weitere Neuerungen und Vorschriften führten zu einem neuen Vertrag, in dem die Gemeinde-Beteiligung nun bei Fr. 7.50 liegt. Damit kommt der Sensebezirk im Kantonsvergleich immer noch sehr günstig weg (als Vergleich Vivisbachbezirk: 25 Fr.). Neu wird der Anästhesiearzt des Spitals Tafers zum medizinischen Leiter des Dienstes und die Sensler Ärzte erhalten für ihren Einsatz als Notfallärzte eine jährliche Entschädigung. Die neue Vereinbarung gilt ab Januar 2004 bis Ende 2005. im

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