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«Auch die Bevölkerung ist ganz auf unserer Seite»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Imelda ruffieux

Wünnewil-Flamatt «Wir haben den Ambulanzdienst für die Gemeinden Laupen, Neuenegg und Kriechenwil während 38 Jahren zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunden ausgeübt», erklärt Jean-Pierre Boschung, Leiter des Ambulanzdienstes.

Entscheid ist nicht nachvollziehbar

Deshalb sei für ihn der Entscheid des Berner Gemeinderates, inskünftig auf die Sensler Dienste zu verzichten, wie aus heiterem Himmel gekommen (FN vom 16. Oktober). «Das ist ja das Perfide», sagt Jean-Pierre Boschung gegenüber den FN. «Wir haben keine Erklärung dafür. Niemand kann es nachvollziehen.»

Die Ambulanz Sense habe pro Jahr etwa 200 Einsätze im bernischen Gebiet, führt Boschung aus. In den drei Gemeinden wohnen etwa 18 000 Einwohner. Die Verunfallten werden jeweils in Berner Spitäler gebracht.

Mit Qualitätssiegel

Er weist darauf hin, dass sein Dienst in all den Jahren nie eine finanzielle Unterstützung von den drei Berner Gemeinden bekommen habe. «Wir haben es gemacht, weil wir die Sicherheit für das Gebiet gewährleisten wollten.» Das sei auch ein Grund für den Standort Wünnewil gewesen. Argumente bezüglich der Qualität lässt Jean-Pierre Boschung nicht gelten. Der Ambulanzdienst Sense sei auf dem neuesten Stand und habe – im Gegensatz zur Berner Sanitätspolizei – sogar das Qualitätssiegel des Interverbandes für Rettungswesen.

Weil man seit 1970 nie eine Vereinbarung hatte, wollte man nun einen sogenannten Leistungsuntervertrag abschliessen, was der Berner Gemeinderat nun abgelehnt habe.

Bereits interveniert

Die Ärzte in den drei Gemeinden haben bereits interveniert, auch die Gemeinderäte wollen beim Regierungsrat vorstellig werden. «Auch die Bevölkerung ist ganz auf unserer Seite», betont Jean-Pierre Boschung. Der grösste Vorteil des bisherigen Systems ist die Nähe: «Wenn es um einen Herzinfarkt geht, zählt jede Minute. Da ist es verständlich, dass die Leute lieber eine Ambulanz wollen, die in drei, sieben oder höchstens zwölf Minuten vor Ort ist, als eine, die eine halbe Stunde braucht.»

Er weist darauf hin, dass dieEinsatzkräfte der Ambulanz Sense durch keine Ampeln gebremst werden, während die Berner Sanitätspolizei erst durch die Stadt Bern kommen muss.

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