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Auch die Bösinger wollen die Ersten sein und sagen Ja zum Pflegeheim-Landkauf

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Autor: Karin Aebischer

Bösingen Nach Überstorf (siehe FN vom 23. Mai) hat nun auch Bösingen dem Landkauf für den Bau eines Pflegezentrums zugestimmt. In den beiden Standortgemeinden der Stiftung Altersheim St. Wolfgang entsteht in den Jahren 2012 und 2015 je ein Pflegeheim. Welche Gemeinde zuerst bauen darf, wird die Stiftung nun nach Einreichen der Bewerbungsdossiers entscheiden.

«Wie Überstorf möchten auch wir die Gemeinde sein, in welcher das nächste Pflegezentrum steht», hielt Ammann Louis Casali an der Gemeindeversammlung fest. Ihm sei es vor allem wichtig, ein gutes Dossier abgeben zu können.

Die 7000 m2 grosse Landparzelle (120 Franken pro m2) für das zukünftige Pflegeheim an der Bachtelastrasse liegt momentan noch in der Landwirtschaftszone und wird in die Zone von allgemeinem Interesse eingezont. Das bestehende Wohnhaus und das Ökonomiegebäude werden abgebrochen. Der Gemeinderat versucht, den schützenswerten Speicher auf dem Gelände zu verkaufen. Gelingt dies nicht, muss die Gemeinde ihn zerlegen, zwischenlagern und an einem neuen Standort wieder aufbauen.

Die Rechnung 2007 schliesst in Bösingen bei einem Aufwand von 9,8 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 3000 Franken. Besonders erfreut zeigte sich Vize-Ammann Peter Portmann über die zusätzlichen Abschreibungen in der Höhe von 454 000 Franken. Die Gemeinde habe im letzten Jahr sehr vorsichtig investiert.

Bei den Schulanlagen stehen einige Sanierungsarbeiten an: u.a. ein Ersatz der Verglasung der Pausenplatzüberdachung. Die 98 Stimmbürger genehmigten den Kredit von insgesamt 375 000 Franken einstimmig.

Gemeindeverwaltung kann saniert werden

Auch dem Projektkredit von 890 000 Franken zum Umbau und zur Sanierung der Gemeindeverwaltung wurde zugestimmt (siehe FN vom 9. April). Ein mit dem Projekt unzufriedener Bürger wollte dies mit einer geheimen Abstimmung zu Fall bringen. Dazu kam es jedoch nicht, da er aus 98 Personen der Einzige war, der sich dafür einsetzte.

Ebenfalls genehmigt wurden ein Bruttokredit von 170 000 Franken zur Anschaffung eines Kleingeräteträgers für den Werkdienst und der Planungskredit von 25 000 Franken für die zweite Etappe der Sanierung des Dorfplatzes.

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