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Auch Fräschels bewilligt die ARA-Statuten

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«Der ARA-Verband kann Geld zu günstigeren Bedingungen aufnehmen, als dies die einzelnen Gemeinden können», erklärte Gemeindeammann Peter Hauser am Montag an der Gemeindeversammlung von Fräschels. Die Stimmbürger von Fräschels stimmten den geänderten ARA-Statuten diskussionslos zu. Damit müssen die Gemeinden nicht einzeln Geld aufnehmen, um ihren Anteil an der ausgebauten Anlage zu decken.

Missverständlicher Passus

Weit umstrittener als die ARA-Statuten war das geänderte Schulreglement. Nötig wurde eine Anpassung an das neue Schulgesetz. Die Diskussion entzündete sich an der Organisation der Schultransporte. Eine Stimmbürgerin störte sich daran, dass Fräschels die Transporte in Absprache mit Kerzers organisieren und finanzieren soll. «Müssen wir Kerzers fragen, was wir zu bezahlen haben?» In der Folge stellten sowohl Stimmbürger als auch der Gemeinderat fest, dass der entsprechende Passus missverständlich formuliert ist. «Wir können das Reglement aber nicht abändern, sondern nur ganz ablehnen», erklärte Peter Hauser. Denn eine Änderung müsste im Voraus allen Stimmbürgern kommuniziert werden. Zudem, so Gemeinderat Urs Schwab, hätten die Stimmbürger von Kerzers das vorliegende Reglement bereits bewilligt. Die Mehrheit der Stimmbürger wollte den Reglementsprozess dann doch nicht neu starten: Mit 22 Ja gegen 11 Nein stimmten sie dem Schulreglement zu.

Zu viel Bauland

Gemeindeammann Peter Hauser informierte die Bürger weiter über den aktuellen Stand der Ortsplanungsrevision: «Wir haben rund 380 Quad­ratmeter zu viel Bauland.» Dieses überschüssige Bauland muss die Gemeinde auszonen. «Andernfalls wird das irgendwann der Kanton für uns übernehmen.» Der Gemeinderat suche nun im Gespräch mit Landbesitzern nach gütlichen Lösungen. «Andernfalls müssen wir irgendwann entscheiden, wo wir das erforderliche Land auszonen.»

Rückläufige Steuern

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger bewilligten die Rechnung. Die allgemeine Rechnung schliesst bei einem Ertrag von 1,93 Millionen Franken mit einem Gewinn von rund 13 000 Franken. Budgetiert war ein Verlust von knapp 12 000 Franken. Für das bessere Resultat macht der Gemeinderat unter anderem Minderausgaben bei den Besoldungen der Gemeindeangestellten sowie ausserordentliche Erträge verantwortlich. Sorgen macht ihm hingegen die Entwicklung der Steuern. «Die Steuern der natürlichen Personen sind rückläufig», sagte Gemeindekassierin Christine Brander.

Keine Diskussionen ­löste hingegen das neue Hundereglement aus. Es wurde aufgrund der Einführung einer neuen Hundedatenbank nötig. Der Gemeinderat definierte im Reg­lement den Friedhof und den Spielplatz Brünnenrein als hundefreie Zone. Auf die Festsetzung von Zonen mit Leinenzwang verzichtete er. Die Hundesteuer legte er auf 70 Franken pro Hund und Jahr fest. Oppositionslos stimmten die Stimmbürger ihrem Gemeinderat zu.

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