Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Auf Barbara Wyssbrod folgt Yan Schneuwly

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ein letztes Mal präsidierte Barbara Wyssbrod, Leiterin des Zivildienstzentrums Schwarzsee, am Freitagabend die Delegiertenversammlung des FFV. In ihrem Jahresbericht blickte sie auch in die Zukunft und stellte sich zum Beispiel die Frage, ob künftig vier Feuerwehr-Korps im Kanton genügen oder ob die Feuerwehr weiterhin den Parkdienst in den Gemeinden übernehmen soll. «Wir müssen die Zukunft in die eigenen Hände nehmen», sagte sie.

Analyse der Risiken

Einen Blick in die Zukunft gewährte auch Jean-Claude Cornu, Direktor der Kantonalen Gebäudeversicherung (KGV). Wie er vor den 85 Delegierten und zahlreichen Gästen in Vuadens sagte, sind mehrere Arbeitsgruppen daran, die Vision 2020 Plus auszuarbeiten, die auf dem Konzept FriFire beruht. Und dieses besagt, dass rasch und angepasst gehandelt werden und die Feuerwehr mit mindestens acht Mann eine Viertelstunde nach Alarm am Einsatzort sein muss. Nun werde analysiert, wo im Kanton eine erhöhte Brand- oder andere Gefahr besteht, zum Beispiel auch bei gewissen Unternehmen. Entsprechend müssen dann die Standorte der Tanklöschfahrzeuge festgelegt werden. Aber es gehe ebenso um Fragen wie Anzahl Feuerwehrleute, Material, Finanzen, und dies unter Einbezug der Gemeinden.

Freude an Châtillon…

Freude hatte Cornu am neuen Ausbildungszentrum Châtillon mit seinen acht Gebäuden, das sich als Kompetenzzentrum bezüglich Einsatz modernster Techniken bereits in vielen Kursen bewährt habe. In diesem Jahr werde das Zentrum auch für die Feuerwehr-Korps geöffnet.

…und an Jugendfeuerwehr

Freude bereitet dem FFV die Entwicklung der Jugendfeuerwehren. Wie Marc An­thony Beyeler ausführte, gibt es bereits sechs Korps im Kanton, wobei bereits 30 Jugendliche in die Feuerwehr-Korps der Gemeinden integriert werden konnten. «In diesem Jahr wird es zwei neue Jugendkorps geben, eines in der Broye und ein zweites im Sensebezirk mit Standort Düdingen», sagte er.

WM in Martigny

Am 18. Juli 2019 wird es in Martigny eine Weltmeisterschaft der Jungfeuerwehren geben, wie Thomas Widmer vom Schweizerischen Feuerwehrverband berichtete. Nach seinen Worten werden dann rund 1000 Jugendliche aus 25 Ländern während einer Woche im Wallis weilen. «Gesucht werden auch 1500 Helfer», sagte er.

Widmer informierte ebenfalls über neue Versicherungslösungen des Verbandes. So rief er die Feuerwehrleute auf, bei Unfällen auch ein Formular an den Verband zu schicken, deren Versicherung allfällige Lücken schliesse. «Selbst Hilfs­personal ist versichert.»

Der Freiburger Polizei- und Sicherheitsdirektor Maurice Ropraz erwartet ebenfalls einiges von der Vision 2020 Plus und somit von einer verbesserten Zusammenarbeit aller Sicherheitspartner. Er freute sich, dass das Freiburger Stimmvolk das neue KGV-Gesetz an der Urne befürwortet hat, das auch den Hauseigentümern Vorteile bringe. Er ermunterte die Feuerwehrleute, ihren Werten treu zu bleiben, also ihrem Engagement für die Gemeinden, die Gesellschaft und die Opfer.

Freiburgischer Feuerwehrverband

Neuer Präsident vorläufig für zwei Jahre gewählt

An der Delegiertenversammlung des FFV wurde Yan Schneuwly, Granges-Paccot, zum neuen Kantonalpräsidenten gewählt; dies allerdings nur ad interim für zwei Jahre. «Gemäss unseren Statuten muss der Kantonalpräsident aus den Bezirkspräsidenten hervorgehen. Das ist Yan Schneuwly nicht», begründete Barbara Wyssbrod dieses Vorgehen und versprach, dass die Statuten in den nächsten zwei Jahren diesbezüglich geändert werden. Verlangt werde auch, dass der Präsident zweisprachig sei, was Schneuwly erfülle.

Viele Lobesworte

Barbara Wyssbrod, die vor drei Jahren als erste Frau das Präsidium des FFV übernommen hat, nachdem sie zuvor Präsidentin des Sensler Feuerwehren gewesen war, durfte von allen Seiten viel Lob für ihr Engagement entgegennehmen. Ihr Anliegen war es stets, den Verband zu professionalisieren und effizienter zu gestalten, vor allem auch, seine Unabhängigkeit zu bewahren und ihn als wichtigen Partner gegenüber den Behörden und der Gebäudeversicherung zu stärken. Sie wurde denn auch mit grossem Applaus zum neuen Ehrenmitglied ernannt.

Anstelle von Yan Schneuwly wurde Lisa Laner als Kassiererin in den FFV-Vorstand gewählt. Demissioniert haben die Bezirkspräsidenten Stéphane Gabriel (Vivisbach) und Christian Bangeter (Broye). Sie wurden im Vorstand durch Dominique Maillard und Eric Rey ersetzt. Vorgestellt wurde auch der neue kantonale Feuerwehrinspektor Martin Helfer.

az

Mehr zum Thema